Der grosse Tag ist gekommen. Heute wollten wir unsere ganze Arbeit des letzten halben Jahres krönen.
Bereits um halb 9 trafen wir uns im Bandraum, um die wichtigsten Dinge einzupacken (Snare, Bassdrumpedal, Becken, Gitarren- und Bassamp, Percussion). Danach starteten wir Richtung Zürich. In Altstetten kamen wir um halb 10 an. Wir wurden herzlich begrüsst und richteten uns dann zuerst einmal ein, während Martin für das Mittagessen einkaufen ging.
Nachdem als aufgebaut war, begann Martin das Schlagzeug richtig zu stimmen und die Mikrophone zu richten. Nach rund einer Stunde war alles aufnahmebereit. In der Zwischenzeit konnten wir im alten Fabrikgebäude, das nun als Atellier verschiedenster Künstler dient, Pingpong spielen und uns sonst etwas den Kopf lüften.
Danach gings los. Um etwas 12.15 Uhr begannen wir mit dem Aufnehmen. Noch vor dem Essen konnten wir so das Sommerlied aufnehmen.
Nach dem Essen spielten wir zuerst wie abgemacht den Winter, dann den Frühling und zum Schluss den Herbst ein.
Wir hatten bei den ersten beiden Liedern kaum Probleme. Beim Frühling klappte das Intro ein paar Mal nicht, wodurch die Stimmung etwas gereizt wurde. Doch auch dies überstanden wir und konnten dann umstellen für das Herbstlied. Auch hier passierten einige Fehler (man merkte, dass wir langsam müde wurden).
Danach nahmen wir die Bassline für das Herbstlied separat auf. Später dann noch ein Gitarrensolo fürs Winterlied und zum Schluss der Gesang.
Ich war sehr positiv überrascht, als ich Lukas auf den Aufnahmen singen hörte. Es klang vor allem beim Sommerlied wunderbar.
Ganz am Ende hatten wir noch eine lustige Idee. Wir summten alle zusammen im letzten Teil des letzten Refrains des Sommerliedes. Und nachdem wir um 18.30 Uhr auch dies im Kasten hatten, waren wir wahnsinnig froh, endlich nach Hause gehen zu können.
Martin wird mir die gemasterten Aufnahmen bis spätestens nächsten Sonntag schicken.
Ich bin wahnsinnig froh, dass alles so gut geklappt hat. Es war ein richtig gelungener Tag.
Montag, 16. November 2009
Bandprobe vom 2.11.09
Heute war die letzte Bandprobe vor dem Studiotermin. Wir spielten einfach alle Lieder noch einmal durch, damit wir genügend Sicherheit beim Spielen haben.
Danach legten wir fest, in welchem Ablauf wir die Lieder aufnehmen wollen. Als erstes kommt der Sommer, gefolgt vom Winter, Frühling und zum Schluss dem Herbst, da wir da mit zwei Gitarren spielen (müssen dann umstellen für die Aufnahme).
Während dem Spielen kam mir noch eine kleine Idee, wie wir den Übergang in den mittleren Teil im Frühlingslied (nur Bassdrum und Rassel), noch verbessern könnten. Der Bass kann noch ein wenig eine andere Melodie spielen. Diese probierten wir dann aus und studierten sie ein. Es war nichts grosses, weshalb es überhaupt kein Problem beim Einüben gab.
Danach legten wir fest, in welchem Ablauf wir die Lieder aufnehmen wollen. Als erstes kommt der Sommer, gefolgt vom Winter, Frühling und zum Schluss dem Herbst, da wir da mit zwei Gitarren spielen (müssen dann umstellen für die Aufnahme).
Während dem Spielen kam mir noch eine kleine Idee, wie wir den Übergang in den mittleren Teil im Frühlingslied (nur Bassdrum und Rassel), noch verbessern könnten. Der Bass kann noch ein wenig eine andere Melodie spielen. Diese probierten wir dann aus und studierten sie ein. Es war nichts grosses, weshalb es überhaupt kein Problem beim Einüben gab.
Donnerstag 29.10.09
Der Aufnahmetermin steht. Am 8.11. können wir aufnehmen. Tobias hat am 7.11. einen sehr wichtigen Termin, weshalb wir die Aufnahme auf den Sonntag verschieben mussten. Für Martin ist es aber völlig in Ordnung.
Ich bin sehr froh, dass ich nun doch noch so kurzfristig ein Studio gefunden habe, bei dem ich zudem noch preiswert aufnehmen kann. Ich freue mich wahnsinnig auf die Aufnahmen.
Ich bin sehr froh, dass ich nun doch noch so kurzfristig ein Studio gefunden habe, bei dem ich zudem noch preiswert aufnehmen kann. Ich freue mich wahnsinnig auf die Aufnahmen.
Mittwoch 28.10.09
Heute habe ich die definitive Zusage von Martin Meyer erhalten. Für 600.- können wir, wie versprochen, aufnehmen. Vom Termin her würde ihm der 7.11. besser passen. Wenn für uns dieser Samstag gehen würde, wäre das perfekt. Ansonsten könnte er es aber schon so richten, dass wir am Sonntag aufnehmen können.
Ich kläre es mit den anderen ab und telefoniere dann wieder mit Martin.
Nach dem Telefon habe ich mein Logbuch durchgelesen, um nach groben Fehlern Ausschau zu halten, damit ich diese noch verbessern konnte.
Ich kläre es mit den anderen ab und telefoniere dann wieder mit Martin.
Nach dem Telefon habe ich mein Logbuch durchgelesen, um nach groben Fehlern Ausschau zu halten, damit ich diese noch verbessern konnte.
Bandprobe vom 26.10.09
Das Ziel des heutigen Abends ist ganz leicht zu definieren: Üben, Üben und Üben, bis wir sie ohne einen Fehler spielen können.
Sommer und Winter waren von Anfang an kein Problem. Einzig den Übergang im Winterlied, wenn ich von den "Bäseli" zu den normalen Sticks wechsle, war nicht immer ganz sauber. Beim Sommerlied gab es überhaupt keine Probleme.
Beim Herbstlied war der Ablauf nicht immer ganz klar. Wir wussten nicht immer ganz genau, wie viele Takte wir im Zwischenteil spielen wollten. Hier wurde nun auch klar ersichtlich, warum wir von Anfang an einen Ablauf hätten aufschreiben sollen. Dies holten wir nun halt nach. Für jedes Lied gingen wir den Ablauf noch einmal durch, auch für Sommer und Winter.
Beim Frühlingslied hatten wir am meisten Mühe. Obwohl es eigentlich nicht schwierig ist zum Spielen, brauchten wir doch einige Versuche, bis alles funktionierte. Einmal waren wir viel zu schnell, dann zu langsam und ansonsten verpasste irgendjemand seinen Einsatz oder produzierte einen gravierenden Spielfehler.
Nachdem wir nun endlich jedes Lied mindestens einmal sauber durchgespielt hatten und auch bei jedem Lied wussten, wie der Ablauf genau ist, übten wir den Gesang ein. Lukas übte bereits fleissig zu Hause und hatte auch schon einige Ideen für die verschiedenen Melodien. Wir mussten nun entscheiden, was am besten klingen würde und übten dann zusammen diese Melodien ein (Lukas sang und Tobias und ich spielten den Song.).
Heute haben wir einen ziemlichen Fortschritt gemacht. Die Lieder sitzen alle und der Gesang sollte nun auch bald "aufnahmereif" sein.
Sommer und Winter waren von Anfang an kein Problem. Einzig den Übergang im Winterlied, wenn ich von den "Bäseli" zu den normalen Sticks wechsle, war nicht immer ganz sauber. Beim Sommerlied gab es überhaupt keine Probleme.
Beim Herbstlied war der Ablauf nicht immer ganz klar. Wir wussten nicht immer ganz genau, wie viele Takte wir im Zwischenteil spielen wollten. Hier wurde nun auch klar ersichtlich, warum wir von Anfang an einen Ablauf hätten aufschreiben sollen. Dies holten wir nun halt nach. Für jedes Lied gingen wir den Ablauf noch einmal durch, auch für Sommer und Winter.
Beim Frühlingslied hatten wir am meisten Mühe. Obwohl es eigentlich nicht schwierig ist zum Spielen, brauchten wir doch einige Versuche, bis alles funktionierte. Einmal waren wir viel zu schnell, dann zu langsam und ansonsten verpasste irgendjemand seinen Einsatz oder produzierte einen gravierenden Spielfehler.
Nachdem wir nun endlich jedes Lied mindestens einmal sauber durchgespielt hatten und auch bei jedem Lied wussten, wie der Ablauf genau ist, übten wir den Gesang ein. Lukas übte bereits fleissig zu Hause und hatte auch schon einige Ideen für die verschiedenen Melodien. Wir mussten nun entscheiden, was am besten klingen würde und übten dann zusammen diese Melodien ein (Lukas sang und Tobias und ich spielten den Song.).
Heute haben wir einen ziemlichen Fortschritt gemacht. Die Lieder sitzen alle und der Gesang sollte nun auch bald "aufnahmereif" sein.
Donnerstag 22.10.09
Ich wollte heute mit Herrn Frankl über das gestrige Telefon mit Nik Vonlanthen sprechen. Für mich ist der Preis für eine Aufnahme, die wir bei uns im Bandraum durchführen wollen, absolut zu hoch. Ich wollte seine Meinung dazu hören.
Auch für ihn war es viel zu teuer. Er konnte mir aber noch einen Geheimtipp für ein Studios in Zürich geben, von dem er den Besitzer kennt. Am selben Abend telefonierte ich noch mit ihm und konnte einen super Preis aushandeln. Für einen Tag in seinem Studio zahlen wir nun 600 Franken.
Bis in den nächsten Tagen wollen wir nun auch noch den Termin festlegen. Mein Favorit wäre der 8.11.2009. Martin (Studioinhaber) klärt für mich nun ab, ob es ihm an diesem Tag ebenfalls passen würde. Ansonsten müssen wir einen anderen Termin finden.
Auch für ihn war es viel zu teuer. Er konnte mir aber noch einen Geheimtipp für ein Studios in Zürich geben, von dem er den Besitzer kennt. Am selben Abend telefonierte ich noch mit ihm und konnte einen super Preis aushandeln. Für einen Tag in seinem Studio zahlen wir nun 600 Franken.
Bis in den nächsten Tagen wollen wir nun auch noch den Termin festlegen. Mein Favorit wäre der 8.11.2009. Martin (Studioinhaber) klärt für mich nun ab, ob es ihm an diesem Tag ebenfalls passen würde. Ansonsten müssen wir einen anderen Termin finden.
Sonntag, 15. November 2009
Mittwoch 21.10.09
Am Nachmittag habe ich mit Nik Vonlanthen telefoniert. Er würde zwischen 800.- und 1000.- verlangen. Im Studio 4000.- bis 5000.-. Ich habe eigentlich gedacht, dass es günstiger wäre, wenn wir die Aufnahmen im Bandraum machen.
Anstelle vom Montag machten wir die Bandprobe heute. Das Frühlingslied musste fertiggestellt werden. Wir spielten es gleich am Anfang nochmals durch und wollten es dann aufnehmen. Doch dann hatte ich noch eine neue Idee. Die Überleitung vom Funkteil zum Zwischenteil wäre eigentlich ein perfekter Aufbau (Überleitung) in einen "harten" Teil (laut und rockig). Danach könnten wir dann den bisher geplanten Zwischenteil einbauen.
Wir versuchten einige verschiedene Möglichkeiten aus und fanden dann eine ideale Lösung. Wir spielten einen wirren Teil, der das Chaos (besser gesagt Unordnung), das durch all die spriessenden Blumen und den nun wieder aufkommenden Enthusiasmus (Lebensfreude) entsteht, symbolisieren soll.
Danach kommt der Zwischenteil und dann noch einmal der Funkteil.
Somit haben wir nun auch noch das letzte Lied fertiggestellt und es gerade noch aufgenommen. Wir müssen sie nun nur noch einüben, damit wir sie bei der Aufnahme im Studio, die noch nicht festgelegt ist, perfekt spielen können und nicht noch unnötig Zeit verschwenden, weil Abläufe nicht mehr klar sind.
Anstelle vom Montag machten wir die Bandprobe heute. Das Frühlingslied musste fertiggestellt werden. Wir spielten es gleich am Anfang nochmals durch und wollten es dann aufnehmen. Doch dann hatte ich noch eine neue Idee. Die Überleitung vom Funkteil zum Zwischenteil wäre eigentlich ein perfekter Aufbau (Überleitung) in einen "harten" Teil (laut und rockig). Danach könnten wir dann den bisher geplanten Zwischenteil einbauen.
Wir versuchten einige verschiedene Möglichkeiten aus und fanden dann eine ideale Lösung. Wir spielten einen wirren Teil, der das Chaos (besser gesagt Unordnung), das durch all die spriessenden Blumen und den nun wieder aufkommenden Enthusiasmus (Lebensfreude) entsteht, symbolisieren soll.
Danach kommt der Zwischenteil und dann noch einmal der Funkteil.
Somit haben wir nun auch noch das letzte Lied fertiggestellt und es gerade noch aufgenommen. Wir müssen sie nun nur noch einüben, damit wir sie bei der Aufnahme im Studio, die noch nicht festgelegt ist, perfekt spielen können und nicht noch unnötig Zeit verschwenden, weil Abläufe nicht mehr klar sind.
Freitag 16.10.09
Das letzte Gedicht war heute zum Interpretieren an der Reihe. Wie schon beim Frühlingsgedicht war es ein enormer Vorteil, dass es in Deutsch geschrieben ist. Jedoch war das Verstehen der Ideen und des tieferen Sinns relativ schwierig.
Interpretation: siehe Word-Dokument
Interpretation: siehe Word-Dokument
Mittwoch 14.10.09
Heute habe ich von Nik Vonlanthen die Aufnahmen der anderen Band erhalten.
Die Qualität ist sehr gut. Für unser Projekt wäre sie ideal. Da es in unserem Bandraum gemacht wird, nehme ich nun auch an, dass der Preis nich allzu hoch ist. Er wird mir vielleicht auch noch etwas entgegenkommen, weil ich Student bin.
Ich verlangte deshalb einmal eine kleine Offerte von ihm. Er soll mir sagen, wie lange er für die Aufnahme der vier Songs rechnet, wie er gedenkt aufzunehmen (alle zusammen, alle einzel) und wie teuer die ganze Aufnahme etwa kommt.
Die Qualität ist sehr gut. Für unser Projekt wäre sie ideal. Da es in unserem Bandraum gemacht wird, nehme ich nun auch an, dass der Preis nich allzu hoch ist. Er wird mir vielleicht auch noch etwas entgegenkommen, weil ich Student bin.
Ich verlangte deshalb einmal eine kleine Offerte von ihm. Er soll mir sagen, wie lange er für die Aufnahme der vier Songs rechnet, wie er gedenkt aufzunehmen (alle zusammen, alle einzel) und wie teuer die ganze Aufnahme etwa kommt.
Dienstag 13.19.09
Heute habe ich das Frühlingsgedicht interpretiert. Es ist mir viel einfach gefallen, dieses Gedicht zu interpretieren, da ich es nicht noch zuerst vom Englischen ins Deutsche übersetzen musste. Auch den Sinn des Gedichtes fand ich schneller heraus als bei den bisherigen.
Interpretation: siehe Word-Dokument
Interpretation: siehe Word-Dokument
Bandprobe vom 12.10.09
Ziel:
Heute wollte ich Lukas unsere bisherigen Ideen präsentieren und danach am Lied weiterarbeiten.
Arbeit:
Lukas war begeistert von unseren bisherigen Ideen. Jedoch meinte er auch, dass das Lied etwas zu langweilig werden könnte. Dies war uns während dem Spielen gar nicht aufgefallen.
Deshalb mussten wir noch weitere geeignete Passagen, wie einen Zwischenteil finden.
Vorgestern kaufte Tobias eine Perkussion-Rassel, die er heute einfach mal mitbrachte. Diese inspirierte mich gerade. Ich hatte die Idee, dass wir einen ruhigen Zwischenteil machen könnten, in dem ich nur mit der Bassdrum und eben dieser Rassel spiele. Gitarre und Bass machen nur wenige Anschläge auf den zweiten und vierten Schlag.
Eine Überleitung vom Funkteil zu diesem Zwischenteil hatten wir bereits von letzter Woche, als wir gejamt haben. Diese konnten wir ideal gebrauchen.
Bis jetzt wusste Lukas noch gar nichts von den ganzen Absagen, die ich erhalten habe. Deshalb erklärte ich ihm heute alles und fragte ihn gleichzeitig auch noch, ob er bereit wäre, zu singen. Zu meinem Erstaunen sagte er ganz spontan ja, was mich sehr erleichterte. Ich weiss zwar überhaupt nicht, wie gut es schlussendlich rauskommen wird, doch haben wir wenigstens einen Sänger.
Heute wollte ich Lukas unsere bisherigen Ideen präsentieren und danach am Lied weiterarbeiten.
Arbeit:
Lukas war begeistert von unseren bisherigen Ideen. Jedoch meinte er auch, dass das Lied etwas zu langweilig werden könnte. Dies war uns während dem Spielen gar nicht aufgefallen.
Deshalb mussten wir noch weitere geeignete Passagen, wie einen Zwischenteil finden.
Vorgestern kaufte Tobias eine Perkussion-Rassel, die er heute einfach mal mitbrachte. Diese inspirierte mich gerade. Ich hatte die Idee, dass wir einen ruhigen Zwischenteil machen könnten, in dem ich nur mit der Bassdrum und eben dieser Rassel spiele. Gitarre und Bass machen nur wenige Anschläge auf den zweiten und vierten Schlag.
Eine Überleitung vom Funkteil zu diesem Zwischenteil hatten wir bereits von letzter Woche, als wir gejamt haben. Diese konnten wir ideal gebrauchen.
Bis jetzt wusste Lukas noch gar nichts von den ganzen Absagen, die ich erhalten habe. Deshalb erklärte ich ihm heute alles und fragte ihn gleichzeitig auch noch, ob er bereit wäre, zu singen. Zu meinem Erstaunen sagte er ganz spontan ja, was mich sehr erleichterte. Ich weiss zwar überhaupt nicht, wie gut es schlussendlich rauskommen wird, doch haben wir wenigstens einen Sänger.
Donnerstag 8.10.09
Durch den Tag habe ich mir immer wieder Gedanken gemacht, was das Thema des Textes für das Winterlied sein könnte. Das Gedicht von Robert Frost handelt vom Tod und der Einsamkeit. Soll ich diese Themen wirklich auch in meinen Text einfliessen lassen oder wie sieht der Winter für mich aus?
In einem Mindmap hielt ich alle meine Ideen fest. Danach konnte ich diese bündeln und gewichten.
Gegen den Abend begann ich dann mit dem Schreiben des Textes. Da das Lied aus drei verschiedenen Teilen besteht, hat das Lied keinen wirklichen Refrain und keine echte Strophe. Ich musste mir also zuerst einmal überlegen, in welchen Teilen ich überhaupt Gesang haben möchte. Schlussendlich entschied ich mich im ersten und letzten Teil Gesang einzubringen. Vor allem der letzte Teil würde sonst viel zu langweilig wirken.
Der Text beschreibt im ersten Teil einen typischen Wintertag in einem Dorf. Es hat geschneit und kaum jemand ist auf der Strasse. Alle vermummen sich und es entsteht eine richtige Intimität.
Im zweiten Teil des Textes stelle ich die Frage, wieso das so ist. Wo bleibt denn die ganze Freude, die während dem Frühling und Sommer aufgekommen ist?
Schlussendlich wirkt das Lied schon fast etwas wie Led Zeppelin im letzten Teil, was mir sehr gefällt.
In einem Mindmap hielt ich alle meine Ideen fest. Danach konnte ich diese bündeln und gewichten.
Gegen den Abend begann ich dann mit dem Schreiben des Textes. Da das Lied aus drei verschiedenen Teilen besteht, hat das Lied keinen wirklichen Refrain und keine echte Strophe. Ich musste mir also zuerst einmal überlegen, in welchen Teilen ich überhaupt Gesang haben möchte. Schlussendlich entschied ich mich im ersten und letzten Teil Gesang einzubringen. Vor allem der letzte Teil würde sonst viel zu langweilig wirken.
Der Text beschreibt im ersten Teil einen typischen Wintertag in einem Dorf. Es hat geschneit und kaum jemand ist auf der Strasse. Alle vermummen sich und es entsteht eine richtige Intimität.
Im zweiten Teil des Textes stelle ich die Frage, wieso das so ist. Wo bleibt denn die ganze Freude, die während dem Frühling und Sommer aufgekommen ist?
Schlussendlich wirkt das Lied schon fast etwas wie Led Zeppelin im letzten Teil, was mir sehr gefällt.
Dienstag 6.10.09
Die Studiosuche ist momentan die grösste Sorge für mich. Da ich selbst bisher noch nicht mit Antonio Mele telefoniert habe, versuchte ich ihn heute zu erreichen. Er erklärte mir dann auch noch einmal, wieso er doch plötzlich keine Zeit mehr habe für unsere Aufnahme (anscheinend sind noch einige sehr wichtige Termine der Schule dazugekommen, die er nicht absagen konnte).
Allerdings gab er mir eine Telefonnummer eines ehemaligen Schülers von ihm, der gerade sein eigenes kleines Studio aufgebaut hat und nun sehr froh über kleinere Aufträge ist.
Ich konnte diesen gleich noch heute Abend erreichen. Er sei allerdings nur auf Vocals und Rap spezialisiert, musste ich erfahren. Jedoch gab auch er mir eine weitere Nummer. Dieser Studiobesitzer (Nik Vonlanthen) soll sehr gut sein. Sofern er aber keine Zeit mehr fände, könnten wir im äussersten Notfall trotzdem mit ihm versuchen, die Aufnahmen durchzuführen.
Auch ihn konnte ich heute Abend noch erreichen. Er war sehr freundlich und hat noch einige Termine frei, an denen wir die Aufnahmen durchführen könnten. Für ihn gibt es zwei Möglichkeiten, die Lieder aufzunehmen. Entweder wir machen es im Bandraum selbst mit seinem mobilen Studio, oder wir gehen zu ihm ins Studio, was sehr viel teurer werden würde.
Er wird mir in den nächsten Tagen Aufnahmen schicken, die er mit einer anderen Band in einem Bandraum gemacht hat, damit ich entscheiden kann, ob die Qualität genügend gut wäre.
Allerdings gab er mir eine Telefonnummer eines ehemaligen Schülers von ihm, der gerade sein eigenes kleines Studio aufgebaut hat und nun sehr froh über kleinere Aufträge ist.
Ich konnte diesen gleich noch heute Abend erreichen. Er sei allerdings nur auf Vocals und Rap spezialisiert, musste ich erfahren. Jedoch gab auch er mir eine weitere Nummer. Dieser Studiobesitzer (Nik Vonlanthen) soll sehr gut sein. Sofern er aber keine Zeit mehr fände, könnten wir im äussersten Notfall trotzdem mit ihm versuchen, die Aufnahmen durchzuführen.
Auch ihn konnte ich heute Abend noch erreichen. Er war sehr freundlich und hat noch einige Termine frei, an denen wir die Aufnahmen durchführen könnten. Für ihn gibt es zwei Möglichkeiten, die Lieder aufzunehmen. Entweder wir machen es im Bandraum selbst mit seinem mobilen Studio, oder wir gehen zu ihm ins Studio, was sehr viel teurer werden würde.
Er wird mir in den nächsten Tagen Aufnahmen schicken, die er mit einer anderen Band in einem Bandraum gemacht hat, damit ich entscheiden kann, ob die Qualität genügend gut wäre.
Bandprobe vom Montag 5.10.09
Ziel:
Nach der Pause wegen der Maturareise können wir nun weiterarbeiten. Lukas ist diese Woche noch im Sozialdienst, wodurch Tobias und ich alleine arbeiten werden. Unser Ziel ist es bis Ende Woche eine grundlegende Idee für das Frühlingslied zu haben, um diese auch schon mehr oder weniger ausgearbeitet Lukas präsentieren zu können.
Arbeitsprozess:
Die Idee vom Zupfen war immer noch vorhanden. Wir wollen ein sehr lebendiges Lied (spannende Melodie, schnell usw.). Durch Zufall kamen wir darauf zu reden, was für Rhythmen wir in unseren Songs bisher eingebaut haben. Wir überlegten uns dann, welches Genre unsere Ideen und Vorstellungen des Frühlings am besten wiedergeben kann. Und schon hatten wir eine zündende Idee: Funk. Wir spielen sehr gerne funkige Grooves und so hatten wir eigentlich die Grundidee für das Frühlingslied.
Nun ging es an die Groovesuche. Wir jamten zuerst einfach ein Bisschen und hatten bald schon einige gute Ansätze zusammen. Das Lied wollen wir ja mit dem Endakkord des Winterlieds beginnen. Deshalb mussten wir zuerst einmal einen passenden Anfang finden.
Zu Beginn wollen wir das langsame Erwachen aus dem Winterschlaf illustrieren. Dies könnten wir zum Beispiel mit einem ruhigen Gitarrenriff versuchen. Danach käme ein kurzer Drumübergang in den Funkteil.
Dies ist bisher unsere Idee. Wir müssen diese aber nächste Woche weiter bearbeiten. Dann auch zusammen mit Lukas, der sicherlich auch noch einige gute Ideen einbringen wird.
Nach der Pause wegen der Maturareise können wir nun weiterarbeiten. Lukas ist diese Woche noch im Sozialdienst, wodurch Tobias und ich alleine arbeiten werden. Unser Ziel ist es bis Ende Woche eine grundlegende Idee für das Frühlingslied zu haben, um diese auch schon mehr oder weniger ausgearbeitet Lukas präsentieren zu können.
Arbeitsprozess:
Die Idee vom Zupfen war immer noch vorhanden. Wir wollen ein sehr lebendiges Lied (spannende Melodie, schnell usw.). Durch Zufall kamen wir darauf zu reden, was für Rhythmen wir in unseren Songs bisher eingebaut haben. Wir überlegten uns dann, welches Genre unsere Ideen und Vorstellungen des Frühlings am besten wiedergeben kann. Und schon hatten wir eine zündende Idee: Funk. Wir spielen sehr gerne funkige Grooves und so hatten wir eigentlich die Grundidee für das Frühlingslied.
Nun ging es an die Groovesuche. Wir jamten zuerst einfach ein Bisschen und hatten bald schon einige gute Ansätze zusammen. Das Lied wollen wir ja mit dem Endakkord des Winterlieds beginnen. Deshalb mussten wir zuerst einmal einen passenden Anfang finden.
Zu Beginn wollen wir das langsame Erwachen aus dem Winterschlaf illustrieren. Dies könnten wir zum Beispiel mit einem ruhigen Gitarrenriff versuchen. Danach käme ein kurzer Drumübergang in den Funkteil.
Dies ist bisher unsere Idee. Wir müssen diese aber nächste Woche weiter bearbeiten. Dann auch zusammen mit Lukas, der sicherlich auch noch einige gute Ideen einbringen wird.
Dienstag 29.9.09
Im Moment bin ich in Nizza auf unserer Maturareise. Doch anstatt etwas abzuschalten von der Schule, habe ich heute gerade zwei schlechte Nachrichten erhalten.
Herr Mele (Studiobesitzer) hat meine Mutter angerufen, um ihr zu sagen, dass er doch keine Zeit für unsere Aufnahmen habe. Ich bin ziemlich ratlos, was ich nun machen kann von hier aus. Ich sollte eigentlich so schnell wie möglich ein neues Studio finden, doch ist das ziemlich schwierig, da ich hier überhaupt keine Möglichkeiten habe, um an Informationen zu gelangen.
Und als wäre es noch nicht genug für heute, habe ich am Abend eine SMS von der Sängerin erhalten. Sie sagte ebenfalls ab, da sie viel um die Ohren habe. Sie hat viel zu schnell ja gesagt, nehme ich an. Die Situation hat sich enorm verschlechtert für mich. Das Problem mit dem Sänger denke ich, kann ich lösen. Im Notfall muss Lukas singen. Doch das Studio bereitet mir ernsthafte Sorgen. Wenn ich kein Studio habe, fällt die ganze Arbeit ins Wasser.
Herr Mele (Studiobesitzer) hat meine Mutter angerufen, um ihr zu sagen, dass er doch keine Zeit für unsere Aufnahmen habe. Ich bin ziemlich ratlos, was ich nun machen kann von hier aus. Ich sollte eigentlich so schnell wie möglich ein neues Studio finden, doch ist das ziemlich schwierig, da ich hier überhaupt keine Möglichkeiten habe, um an Informationen zu gelangen.
Und als wäre es noch nicht genug für heute, habe ich am Abend eine SMS von der Sängerin erhalten. Sie sagte ebenfalls ab, da sie viel um die Ohren habe. Sie hat viel zu schnell ja gesagt, nehme ich an. Die Situation hat sich enorm verschlechtert für mich. Das Problem mit dem Sänger denke ich, kann ich lösen. Im Notfall muss Lukas singen. Doch das Studio bereitet mir ernsthafte Sorgen. Wenn ich kein Studio habe, fällt die ganze Arbeit ins Wasser.
Samstag 26.9.09
Der neue Vertrag ist nun vollendet. Ich habe ihn unterschrieben und an Herrn Frankl gesendet, damit er ihn ebenfalls noch unterzeichnen kann.
Mittwoch 23.9.09
Heute musste ich den Sommertext an den Rhythmus des Songs anpassen. Ich habe mich entschieden, nicht genau die gleiche Gesangsmelodie im Refrain zu nehmen, die wir bislang mit dem alten Text hatten. Zudem musste der Text noch verbessert werden, da er doch einige grammatikalische Fehler und zum Teil unpassende Wörter beinhaltete.
Danach suchte ich noch Gedichte zum Frühling und zum Herbst, die ich während den Ferien interpretieren werde. Es sollten Gedichte sein, die nicht allzu lange sind und einen tieferen Sinn in sich tragen, den man zwischen den Zeilen lesen muss. Ansonsten kann ich keine gute Interpretation anstellen.
Nach langer Suche im Internet und in den Büchern "Ein Rot, ein Grün, ein Grau vorbeigesendet" und "echtermeyer von wiese; Deutsche Gedichte", fand ich zwei passende Werke. Zum einen "Frühling" von Theodor Fontane und zum anderen "Herbst" von Rainer Maria Rilke.
Danach suchte ich noch Gedichte zum Frühling und zum Herbst, die ich während den Ferien interpretieren werde. Es sollten Gedichte sein, die nicht allzu lange sind und einen tieferen Sinn in sich tragen, den man zwischen den Zeilen lesen muss. Ansonsten kann ich keine gute Interpretation anstellen.
Nach langer Suche im Internet und in den Büchern "Ein Rot, ein Grün, ein Grau vorbeigesendet" und "echtermeyer von wiese; Deutsche Gedichte", fand ich zwei passende Werke. Zum einen "Frühling" von Theodor Fontane und zum anderen "Herbst" von Rainer Maria Rilke.
Bandprobe vom 21.9.09
Ziel:
Heute wollten wir das Herbstlied fertigstellen. Wir wollten festlegen, wie der Anfang nun ganz genau aussehen soll, wie der Aufbau des Stücks sein muss und wie wir aufhören wollen.
Arbeitsprozess:
Wir haben zuerst einmal den bisherigen Teil gespielt und uns noch einmal Gedanken dazu gemacht, wie wir den Anfang ganz genau spielen wollen. Dass wir mit wenig Engagement spielen und zweimal ausbrechen, war klar. Doch wir wussten noch nicht genau, was wir spielen wollten.
Nach etlichen Experimenten hatten wir die zündende Idee. Lukas alleine spielt die Melodie sehr hoch. Dann stoppt er und es bleibt ganz ruhig während einem Takt, worauf alle zusammen zwei Takte lang die Grundmelodie spielen (Melodie der Leadguitar). Danach kommt noch einmal ganz kurz Lukas alleine und wiederum alle zusammen. Dann kommt eine Art Strophe und dann der Übergang in den bisher schon vorhandenen Teil.
Es ist schwierig sich ein Bild rein von der Beschreibung zu machen, ohne das Lied gehört zu haben. Aber dies ist ja meistens so in der Musik...
Am Ende konnten wir die Aufnahme machen. Ich muss diese nun an Herr Frankl senden, um ein Feedback einzuholen.
Das dritte Lied haben wir nun auch. Es fehlt nur noch der Frühling. Langsam lichtet sich der dichte Wald. Aber wir müssen voll dran bleiben, damit ich die Arbeit fristgerecht und vollständig abgeben kann.
Heute wollten wir das Herbstlied fertigstellen. Wir wollten festlegen, wie der Anfang nun ganz genau aussehen soll, wie der Aufbau des Stücks sein muss und wie wir aufhören wollen.
Arbeitsprozess:
Wir haben zuerst einmal den bisherigen Teil gespielt und uns noch einmal Gedanken dazu gemacht, wie wir den Anfang ganz genau spielen wollen. Dass wir mit wenig Engagement spielen und zweimal ausbrechen, war klar. Doch wir wussten noch nicht genau, was wir spielen wollten.
Nach etlichen Experimenten hatten wir die zündende Idee. Lukas alleine spielt die Melodie sehr hoch. Dann stoppt er und es bleibt ganz ruhig während einem Takt, worauf alle zusammen zwei Takte lang die Grundmelodie spielen (Melodie der Leadguitar). Danach kommt noch einmal ganz kurz Lukas alleine und wiederum alle zusammen. Dann kommt eine Art Strophe und dann der Übergang in den bisher schon vorhandenen Teil.
Es ist schwierig sich ein Bild rein von der Beschreibung zu machen, ohne das Lied gehört zu haben. Aber dies ist ja meistens so in der Musik...
Am Ende konnten wir die Aufnahme machen. Ich muss diese nun an Herr Frankl senden, um ein Feedback einzuholen.
Das dritte Lied haben wir nun auch. Es fehlt nur noch der Frühling. Langsam lichtet sich der dichte Wald. Aber wir müssen voll dran bleiben, damit ich die Arbeit fristgerecht und vollständig abgeben kann.
Donnerstag 17.9.09
Bis anhin konnte ich den Studiobesitzer noch nicht erreichen, um eine definitive Bestätigung zu erhalten. Deshalb rief ich ihn heute ein weiteres Mal an. Unerwartet nahm er das Telefon ab und ich konnte mit ihm eine definitive Abmachung treffen. Für das Wochenende vom 31. Oktober vereinbarten wir den Termin für die Aufnahmen. Sofern wir am Samstag nicht fertig werden würden, könnten wir auch am Sonntag oder andernfalls am Montag und Dienstag Abend die Aufnahmen fertigstellen. Ich bin sehr froh, dass ich dies nun endlich regeln konnte. Bis spätestens zum 25. Oktober sollten wir die Lieder abgeschlossen haben, damit wir noch mindestens eine Woche Zeit haben für das Perfektionieren der Songs.
Als zweites habe ich heute ein Telefon mit einer Sängerin geführt, die früher mit uns in der Schulband zusammengearbeitet hat. Ich wollte sie fragen, ob sie Lust hätte zu singen, weil wir keinen geübten Sänger in unserer Band haben. Sie klang sehr erfreut und sagte ohne zu zögern zu. Nun haben wir auch das Problem mit dem Sänger gelöst. Nun sollte eigentlich nichts mehr schief gehen. Wir müssen "nur" unsere Lieder entwickeln und perfekt einspielen (es liegt nun nur an uns, ob das Projekt vollendet werden kann oder nicht).
Als zweites habe ich heute ein Telefon mit einer Sängerin geführt, die früher mit uns in der Schulband zusammengearbeitet hat. Ich wollte sie fragen, ob sie Lust hätte zu singen, weil wir keinen geübten Sänger in unserer Band haben. Sie klang sehr erfreut und sagte ohne zu zögern zu. Nun haben wir auch das Problem mit dem Sänger gelöst. Nun sollte eigentlich nichts mehr schief gehen. Wir müssen "nur" unsere Lieder entwickeln und perfekt einspielen (es liegt nun nur an uns, ob das Projekt vollendet werden kann oder nicht).
Dienstag, 3. November 2009
Mittwoch 16.9.09
Heute habe ich das Abstract abgegeben. Weiter habe ich mir vorgenommen, das Gedicht zum Winter zu interpretieren. Ich habe von Robert Frost "Stopping by Woods on a Snowy Evening" versucht zu interpretieren. Zuerst musste ich die Strophen übersetzen, da es in Englisch geschrieben ist. Für mich ist es einfacher, wenn ich es vom Deutschen her interpretieren kann, da ich das Gedicht so besser verstehe.
Das Gedicht handelt von einer Gestalt, die wahrscheinlich am Weihnachtsabend in den Wald reitet und dort an einer verlassenen Stelle stehen bleibt.
Die Schwierigkeit beim Interpretieren bestand vor allem darin, zu erkennen, wer mit der Gestalt gemeint ist. Im Gedicht macht Robert Frost grosse Anspielungen auf sein eigenes Leben.
Der Reiter hat Gedanken sich umzubringen, will und kann es aber nicht, da er doch noch so viele Verpflichtungen einzuhalten hat.
Als ich das Gedicht fertig interpretiert hatte, begann ich mit texten. Den bisher für den Sommer geschriebene Text ist völlig unbrauchbar. Der Text hat nichts mit der Jahreszeit an sich zu tun, was eigentlich das Ziel sein sollte.
In seinem Gedicht "Shall I compare thee to a summer's day" hebt Shakespeare hervor, dass der Sommer längst nicht so schön ist, wie die meisten immer denken. Es ist entweder zu heiss oder dann regnet es die ganze Zeit. Dies gab mir eine völlig neue Ansicht für den Sommer.
Zuerst musste ich mir ein Grundschema für den Text an sich zusammenstellen. Ich wollte die Ideen von Shakespeare in den Text einbeziehen. Zudem wollte ich die Art des Textes speziell wählen. Nach mehreren Entwürfen hatte ich die ideale Lösung. Ich spreche in meinem Text den Sommer direkt an. Shakespeare wählt in seinem Gedicht auch die direkte Rede, die ich nun auch auf meinen Text übertragen kann.
Ich spreche den Sommer direkt an und sage ihm, was mich stört. Dass es immer regnet, wenn ich zum Beispiel ins Schwimmbad gehen will. Dass es ständig zu heiss ist, wenn ich draussen relaxen will. Aber dass er selten seine Möglichkeiten so einsetzt, dass sich ein wunderbarer Tag ergibt.
Das Gedicht handelt von einer Gestalt, die wahrscheinlich am Weihnachtsabend in den Wald reitet und dort an einer verlassenen Stelle stehen bleibt.
Die Schwierigkeit beim Interpretieren bestand vor allem darin, zu erkennen, wer mit der Gestalt gemeint ist. Im Gedicht macht Robert Frost grosse Anspielungen auf sein eigenes Leben.
Der Reiter hat Gedanken sich umzubringen, will und kann es aber nicht, da er doch noch so viele Verpflichtungen einzuhalten hat.
Als ich das Gedicht fertig interpretiert hatte, begann ich mit texten. Den bisher für den Sommer geschriebene Text ist völlig unbrauchbar. Der Text hat nichts mit der Jahreszeit an sich zu tun, was eigentlich das Ziel sein sollte.
In seinem Gedicht "Shall I compare thee to a summer's day" hebt Shakespeare hervor, dass der Sommer längst nicht so schön ist, wie die meisten immer denken. Es ist entweder zu heiss oder dann regnet es die ganze Zeit. Dies gab mir eine völlig neue Ansicht für den Sommer.
Zuerst musste ich mir ein Grundschema für den Text an sich zusammenstellen. Ich wollte die Ideen von Shakespeare in den Text einbeziehen. Zudem wollte ich die Art des Textes speziell wählen. Nach mehreren Entwürfen hatte ich die ideale Lösung. Ich spreche in meinem Text den Sommer direkt an. Shakespeare wählt in seinem Gedicht auch die direkte Rede, die ich nun auch auf meinen Text übertragen kann.
Ich spreche den Sommer direkt an und sage ihm, was mich stört. Dass es immer regnet, wenn ich zum Beispiel ins Schwimmbad gehen will. Dass es ständig zu heiss ist, wenn ich draussen relaxen will. Aber dass er selten seine Möglichkeiten so einsetzt, dass sich ein wunderbarer Tag ergibt.
Dienstag 15.9.09
Morgen muss ich mein Abstract abgeben, das ich am letzten Wochenende geschrieben habe. Herr Frankl las es bis heute durch und gab mir ein kleines Feedback, dank dem ich den Text noch überarbeiten konnte. Einige Passagen waren etwas zu ungenau, andere Dinge konnte ich ganz rausstreichen. Da ich nur eine Seite schreiben durfte, ist es vom Platz her ziemlich eng geworden. Ich konnte die wichtigsten Punkte meiner Arbeit aber trotzdem ziemlich gut zusammenfassen.
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Montag 14.9.09
Am Morgen habe ich mich mit Herr Frankl getroffen. Da er nur immer am Montag und Donnerstag an der Schule ist, mussten wir Termine ausserhalb der zur Verfügung gestellten Zeit finden, damit wir uns treffen konnten.
Heute überarbeiteten wir den Vertrag neu. Zuerst natürlich einmal die grundlegenden Punkte, natürlich einmal den Erstbetreuer. Dann änderten wir die Vorgabe ab, dass ich nicht mehr die Vier Jahreszeiten von Vivaldi analysieren, sondern zu jeder Jahreszeit ein Gedicht interpretieren muss. Zudem sollte ich die Texte zu den Liedern selbst verfassen.
Dann kam mir Herr Frankl auch noch etwas entgegen. Da ich wegen den ganzen Umstellungen ziemlich in Zeitnot geraten bin, ist es nun auch möglich nur zwei Songs vollständig und von den anderen zweien nur eine Art Demoversion, in der die wichtigsten Teile aufgezeigt werden, aufzunehmen.
Zudem habe ich mit Herr Frankl abgemacht, dass ich ihm das Abstract schicken kann, damit er noch Korrekturen vornehmen und Vorschläge einbringen kann, damit der Text auch wirklich alles Wichtige enthält, sprachlich korrekt und spannend zu lesen ist.
Am Abend hatten wir noch unsere Bandprobe. Ich stellte den anderen beiden die zwei Möglichkeiten für das Herbstlied vor, die mir Herr Moling vorgeschlagen hatte. Entweder können wir einen ganz neuen ersten Teil zu unserem Herbstlied machen oder wir spielen mit viel weniger Engagement zu Beginn des Liedes.
Wir haben uns für die zweite Möglichkeit entschieden. Es ist eine interessante Möglichkeit. Wir können aus einem sehr guten Teil ein ganzes Lied machen. Wir haben dies bislang noch nie gemacht. So bringen wir auch Abwechslung in die vier verschiedenen Lieder. Sie sollen ja nicht gleich sein. Wir wollen möglichst viel verschiedene Dinge ausprobieren und in die Songs einfliessen lassen.
Während dem ruhigen Teil wollen wir zwei- oder dreimal einen Ausbruch machen: Eine kurze Sequenz, in der wir alle laut und voller Energie spielen. Dies soll die Windstürme symbolisieren, die im Herbst aufkommen.
Als wir uns geeinigt hatten, versuchten wir verschiedene Möglichkeiten aus. Wir haben zuerst einmal noch den Teil gespielt, den wir bereits hatten. Danach versuchten wir es mit weniger Anschlägen der Gitarre, mit leiserem Spiel, nur mit Gitarre, nur mit Bass und so weiter.
Doch bis zum Ende des Abends haben wir noch nichts Festes, Überzeugendes zu Stande gebracht. Wir haben zwar eine Idee, was wir in den Ausbrüchen spielen wollen, doch was wir sonst spielen wissen wir noch nicht.
Ziele:
Für die nächste Woche haben wir abgemacht, dass sich jeder noch seine Gedanken macht, wie wir den Anfang am Besten gestalten. Wir wollen das Lied noch vor den Herbstferien fertig erstellt haben.
Heute überarbeiteten wir den Vertrag neu. Zuerst natürlich einmal die grundlegenden Punkte, natürlich einmal den Erstbetreuer. Dann änderten wir die Vorgabe ab, dass ich nicht mehr die Vier Jahreszeiten von Vivaldi analysieren, sondern zu jeder Jahreszeit ein Gedicht interpretieren muss. Zudem sollte ich die Texte zu den Liedern selbst verfassen.
Dann kam mir Herr Frankl auch noch etwas entgegen. Da ich wegen den ganzen Umstellungen ziemlich in Zeitnot geraten bin, ist es nun auch möglich nur zwei Songs vollständig und von den anderen zweien nur eine Art Demoversion, in der die wichtigsten Teile aufgezeigt werden, aufzunehmen.
Zudem habe ich mit Herr Frankl abgemacht, dass ich ihm das Abstract schicken kann, damit er noch Korrekturen vornehmen und Vorschläge einbringen kann, damit der Text auch wirklich alles Wichtige enthält, sprachlich korrekt und spannend zu lesen ist.
Am Abend hatten wir noch unsere Bandprobe. Ich stellte den anderen beiden die zwei Möglichkeiten für das Herbstlied vor, die mir Herr Moling vorgeschlagen hatte. Entweder können wir einen ganz neuen ersten Teil zu unserem Herbstlied machen oder wir spielen mit viel weniger Engagement zu Beginn des Liedes.
Wir haben uns für die zweite Möglichkeit entschieden. Es ist eine interessante Möglichkeit. Wir können aus einem sehr guten Teil ein ganzes Lied machen. Wir haben dies bislang noch nie gemacht. So bringen wir auch Abwechslung in die vier verschiedenen Lieder. Sie sollen ja nicht gleich sein. Wir wollen möglichst viel verschiedene Dinge ausprobieren und in die Songs einfliessen lassen.
Während dem ruhigen Teil wollen wir zwei- oder dreimal einen Ausbruch machen: Eine kurze Sequenz, in der wir alle laut und voller Energie spielen. Dies soll die Windstürme symbolisieren, die im Herbst aufkommen.
Als wir uns geeinigt hatten, versuchten wir verschiedene Möglichkeiten aus. Wir haben zuerst einmal noch den Teil gespielt, den wir bereits hatten. Danach versuchten wir es mit weniger Anschlägen der Gitarre, mit leiserem Spiel, nur mit Gitarre, nur mit Bass und so weiter.
Doch bis zum Ende des Abends haben wir noch nichts Festes, Überzeugendes zu Stande gebracht. Wir haben zwar eine Idee, was wir in den Ausbrüchen spielen wollen, doch was wir sonst spielen wissen wir noch nicht.
Ziele:
Für die nächste Woche haben wir abgemacht, dass sich jeder noch seine Gedanken macht, wie wir den Anfang am Besten gestalten. Wir wollen das Lied noch vor den Herbstferien fertig erstellt haben.
Sonntag 13.9.09
Ziele:
Heute hatte ich mir zwei sehr wichtige Dinge vorgenommen. Ich musste endlich mal die Bestätigung von Herr Mele (Studioinhaber und früherer Musiklehrer von mir) haben, dass wir bei ihm im Studio definitiv aufnehmen können. Er sagte mir bereits vor zwei Wochen provisorisch zu. Dazumals sagte er mir, dass er es noch abklären müsse, ob er nicht noch irgendwelche andere Termine hätte. Bis heute hat er allerdings nichts mehr von sich hören lassen. Deshalb versuchte ich ihn zu erreichen.
Als zweites musste ich mein Abstract schreiben, das ich bis Mittwoch abgeben muss. Es muss eine kleine Beschreibung meiner Arbeit sein. Wo hatte ich Probleme? Wie habe ich diese gelöst? Was fand ich sehr interessant? Was für Erfahrungen habe ich gesammelt? Dies musste ich auf maximal einer A4 Seite zusammenfassen.
Probleme:
Das Schreiben des Abstracts bereitete mir höchstens am Anfang kleine Probleme. Ich wusste nicht genau, was ich alles im Abstract festhalten sollte und was überhaupt interessant für den Leser sein könnte. Ein Beispiel dafür ist der Ausstieg von Tim Juchli aus dem Projekt. Ist es für die Leser wichtig, was er danach machte oder soll ich es überhaupt im Abstract antönen, dass ich mit Tim Juchli zusammengearbeitet habe?
Das zweite Problem war, dass ich Herr Mele nicht erreicht habe. Er ist einfach nicht erreichbar gewesen. Ich muss nächste Woche weiter dranbleiben, damit ich dies endlich mal geklärt habe. Alles was ich abgeklärt oder abgeschlossen habe, muss ich nicht mehr machen und erleichtert mir die weitere Arbeit.
Heute hatte ich mir zwei sehr wichtige Dinge vorgenommen. Ich musste endlich mal die Bestätigung von Herr Mele (Studioinhaber und früherer Musiklehrer von mir) haben, dass wir bei ihm im Studio definitiv aufnehmen können. Er sagte mir bereits vor zwei Wochen provisorisch zu. Dazumals sagte er mir, dass er es noch abklären müsse, ob er nicht noch irgendwelche andere Termine hätte. Bis heute hat er allerdings nichts mehr von sich hören lassen. Deshalb versuchte ich ihn zu erreichen.
Als zweites musste ich mein Abstract schreiben, das ich bis Mittwoch abgeben muss. Es muss eine kleine Beschreibung meiner Arbeit sein. Wo hatte ich Probleme? Wie habe ich diese gelöst? Was fand ich sehr interessant? Was für Erfahrungen habe ich gesammelt? Dies musste ich auf maximal einer A4 Seite zusammenfassen.
Probleme:
Das Schreiben des Abstracts bereitete mir höchstens am Anfang kleine Probleme. Ich wusste nicht genau, was ich alles im Abstract festhalten sollte und was überhaupt interessant für den Leser sein könnte. Ein Beispiel dafür ist der Ausstieg von Tim Juchli aus dem Projekt. Ist es für die Leser wichtig, was er danach machte oder soll ich es überhaupt im Abstract antönen, dass ich mit Tim Juchli zusammengearbeitet habe?
Das zweite Problem war, dass ich Herr Mele nicht erreicht habe. Er ist einfach nicht erreichbar gewesen. Ich muss nächste Woche weiter dranbleiben, damit ich dies endlich mal geklärt habe. Alles was ich abgeklärt oder abgeschlossen habe, muss ich nicht mehr machen und erleichtert mir die weitere Arbeit.
Mittwoch, 23. September 2009
Mittwoch 9.9.09
Heute hatte ich zwei wichtige Termine. Zum einen wollte ich mit Herrn Moling sprechen, zum anderen wollte ich mir noch einige Tipps zum Lied von Pit Gutmann holen.
Um 13.30 Uhr konnte ich mit Herr Moling sprechen. Ein Teil meiner Arbeit besteht ja aus dem Interpretieren von Gedichten zu jeder Jahreszeit. Für den Sommer wählte ich das Gedicht von Shakespeare "Shall I compare thee to a Summer's day" aus. Erstes Hindernis war natürlich die Sprache. Einige Wörter waren im Altenglischen geschrieben. Dabei konnte mir aber Herr Moling gut helfen und ich hatte im Grunde genommen keine Schwierigkeiten bei der Übersetzung. Ich übersetzte das Gedicht und schickte es Herr Moling, der es mir dann korrigierte.
Der schwierigere Teil war dann aber zu verstehen, was Shakespeare mit seiner sehr poetischen Sprache sagen will. Bis auf die letzten zwei Zeilen konnte ich alles gut interpretieren. Was er allerdings am Schluss mit:
"So lange Menschen atmen können und Augen sehen,
so lange lebt dies und dies gibt dir das Leben."
meint, konnte ich nicht plausibel erklären.
Im Gespräch mit Herr Moling gingen wir das ganze Gedicht noch einmal durch und er konnte mir erklären, was Shakespeare mit "dies" meint. Es ist das Gedicht an sich gemeint: So lange Menschen atmen und lesen können, lebt dieses Gedicht und in diesem Gedicht lebt sie (seine Liebe) weiter.
Diese Idee passt sehr gut zu unserem Projekt. So lange Menschen hören können, können sie unsere Lieder hören und so leben auch die Jahreszeiten das ganze Jahr durch.
Danach haben wir noch über unsere Aufnahme des Herbstsongs gesprochen. Er gab mir zwei Ideen, wie wir den ersten Teil (den ruhigen) gestalten könnten. Die eine Möglichkeit wäre ein ganz neuer Teil zu schreiben. Die andere: Den bereits vorhandenen Teil mit viel weniger Engagement zu spielen, um ihn ruhig und eher melancholisch zu gestalten. Diese beiden Ideen werde ich bei unseren nächsten Bandprobe ansprechen.
Nach dem Gespräch mit Herr Moling, ging ich in die Schlagzeugstunde. Auch hier spielte ich unsere Aufnahme ab, um ein Feedback zu erhalten. Pit konnte mir noch einige Ideen für die Grooves geben. Er sagte aber auch, dass er das Lied sehr gut fände (wie das auch schon Herr Moling tat).
Um 13.30 Uhr konnte ich mit Herr Moling sprechen. Ein Teil meiner Arbeit besteht ja aus dem Interpretieren von Gedichten zu jeder Jahreszeit. Für den Sommer wählte ich das Gedicht von Shakespeare "Shall I compare thee to a Summer's day" aus. Erstes Hindernis war natürlich die Sprache. Einige Wörter waren im Altenglischen geschrieben. Dabei konnte mir aber Herr Moling gut helfen und ich hatte im Grunde genommen keine Schwierigkeiten bei der Übersetzung. Ich übersetzte das Gedicht und schickte es Herr Moling, der es mir dann korrigierte.
Der schwierigere Teil war dann aber zu verstehen, was Shakespeare mit seiner sehr poetischen Sprache sagen will. Bis auf die letzten zwei Zeilen konnte ich alles gut interpretieren. Was er allerdings am Schluss mit:
"So lange Menschen atmen können und Augen sehen,
so lange lebt dies und dies gibt dir das Leben."
meint, konnte ich nicht plausibel erklären.
Im Gespräch mit Herr Moling gingen wir das ganze Gedicht noch einmal durch und er konnte mir erklären, was Shakespeare mit "dies" meint. Es ist das Gedicht an sich gemeint: So lange Menschen atmen und lesen können, lebt dieses Gedicht und in diesem Gedicht lebt sie (seine Liebe) weiter.
Diese Idee passt sehr gut zu unserem Projekt. So lange Menschen hören können, können sie unsere Lieder hören und so leben auch die Jahreszeiten das ganze Jahr durch.
Danach haben wir noch über unsere Aufnahme des Herbstsongs gesprochen. Er gab mir zwei Ideen, wie wir den ersten Teil (den ruhigen) gestalten könnten. Die eine Möglichkeit wäre ein ganz neuer Teil zu schreiben. Die andere: Den bereits vorhandenen Teil mit viel weniger Engagement zu spielen, um ihn ruhig und eher melancholisch zu gestalten. Diese beiden Ideen werde ich bei unseren nächsten Bandprobe ansprechen.
Nach dem Gespräch mit Herr Moling, ging ich in die Schlagzeugstunde. Auch hier spielte ich unsere Aufnahme ab, um ein Feedback zu erhalten. Pit konnte mir noch einige Ideen für die Grooves geben. Er sagte aber auch, dass er das Lied sehr gut fände (wie das auch schon Herr Moling tat).
Montag, 14. September 2009
Bandprobe vom 7.9.09
Ziele:
Nachdem wir letzte Woche keine Bandprobe machen konnten, weil an keinem Abend alle drei anwesend sein konnten, sind wir noch mehr in Verzug geraten. Wir wollen heute das Herbstlied mehr oder weniger fertigstellen. In der letzten Wochen hatten wir noch einige Ideen entworfen. Ich habe mit meinem Schlagzeuglehrer eher melancholische Beats angeschaut. Tobias und Lukas hatten für die Gitarre und den Bass einige Ideen.
Ich überlegte mir noch, zwei Gitarren und dafür keinen Bass einzusetzen. Die eine Gitarre müsste eine spezielle Melodie spielen, während die andere mit eher hohen Tönen improvisiert.
Arbeit:
Zu Beginn spielten wir nur einmal einige alte Songs von früher her, um uns etwas einzuspielen. Danach spielten wir das Herbstlied, bzw. das, was wir bisher hatten. Was wir eigentlich wollten, ein melancholisches, eher trauriges Lied, war es allerdings überhaupt nicht. Und so konnten wir noch einmal von vorne beginnen.
Ich machte den anderen beiden noch einmal klar, dass ich mir ein düsteres Lied vorstelle. Während dem Gespräch wurde uns aber auch immer mehr klar, dass der Herbst mit seinen vielen Farben, mit dem abwechslungsreichen Wetter und den noch spätsommerlichen Abenden auch eine sehr schöne Jahreszeit ist. Es ist nicht nur eine Jahreszeit, die man mit dem Tod, dem Ende des Sommers und Trauer verbinden muss.
So entwickelten wir ein völlig neues Konzept. Wir machen 2 Teile. Ein Teil eher fröhlich, der das Schöne darstellen soll. Der andere melancholisch und traurig. So können wir die Widersprüche und Unterschiede aufzeigen. Es hat in keiner Jahreszeit nur schöne oder nur schlechte Zeiten.
Wir begannen noch einmal zu spielen. Unsere Ideen, die ja zu fröhlich waren, konnten wir jetzt wieder einsetzen. Wir spielten diese noch einmal. Unter anderem versuchten wir es auch mit zwei Gitarren. Dies funktionierte wunderbar.
Wir hatten nun sehr schnell eine Idee, die wir während dem Spielen der alten Melodien entwickelten. Wir hatten einen Aufbau: Zuerst spielt die erste Gitarre eine Melodie. Ich spiele einen Wirbel und mache gewisse Akzente. Die 2 Gitarre ist eher noch zurückhaltend. Danach brechen wir aus (ähnlich wie bei U2), in dem ich mit dem Crash spiele und die zweite Gitarre sehr hohe und lange Töne spielt.
Danach wollen wir es etwas in die Länge ziehen und uns freien Lauf lassen.
Die Aufnahme ist ziemlich gut geworden. Jedoch haben wir die ganze Probe aufgenommen. Als Lukas nur das Lied aufnehmen wollte, stürzte das Programm ab und alle Aufzeichnungne gingen verloren. So haben wir noch einmal einfach die wichtigsten Melodien aufgenommen. Danach mussten wir aufhören.
Probleme:
Wir haben jetzt zwar ein super Lied. Es gefällt allen sehr gut. Doch wir haben erst den "fröhlichen" Teil. Zudem soll der Schluss nicht wieder abfallen, wenn wir es in die Länge ziehen. Es muss spannend bleiben. Ich muss meinen Schlagzeuglehrer fragen, was ich dazu beitragen kann.
Zweitens müssen wir einen passenden melancholischen Teil machen. Uns fehlen bisher allerdings die Ideen. Was gibt es für Möglichkeiten? Müssen wir eine völlig neue Melodie machen?
Wenn der melancholische Teil am Anfang kommt, passt es zwar ins Lied, allerdings nicht in den Verlauf der 4 Jahreszeiten (man müsste dann den fröhlichen Teil eher am Anfang haben und am Schluss Richtung Winter abflachen).
Ziele:
Ich werde die Aufnahme meinem Schlagzeuglehrer zeigen und am Mittwoch beim Gespräch mit Herr Moling auch noch abspielen. Vielleicht können sie mir Tipps geben. Bis nächste Woche muss ich wissen, wie ich das Lied aufbauen will.
Nachdem wir letzte Woche keine Bandprobe machen konnten, weil an keinem Abend alle drei anwesend sein konnten, sind wir noch mehr in Verzug geraten. Wir wollen heute das Herbstlied mehr oder weniger fertigstellen. In der letzten Wochen hatten wir noch einige Ideen entworfen. Ich habe mit meinem Schlagzeuglehrer eher melancholische Beats angeschaut. Tobias und Lukas hatten für die Gitarre und den Bass einige Ideen.
Ich überlegte mir noch, zwei Gitarren und dafür keinen Bass einzusetzen. Die eine Gitarre müsste eine spezielle Melodie spielen, während die andere mit eher hohen Tönen improvisiert.
Arbeit:
Zu Beginn spielten wir nur einmal einige alte Songs von früher her, um uns etwas einzuspielen. Danach spielten wir das Herbstlied, bzw. das, was wir bisher hatten. Was wir eigentlich wollten, ein melancholisches, eher trauriges Lied, war es allerdings überhaupt nicht. Und so konnten wir noch einmal von vorne beginnen.
Ich machte den anderen beiden noch einmal klar, dass ich mir ein düsteres Lied vorstelle. Während dem Gespräch wurde uns aber auch immer mehr klar, dass der Herbst mit seinen vielen Farben, mit dem abwechslungsreichen Wetter und den noch spätsommerlichen Abenden auch eine sehr schöne Jahreszeit ist. Es ist nicht nur eine Jahreszeit, die man mit dem Tod, dem Ende des Sommers und Trauer verbinden muss.
So entwickelten wir ein völlig neues Konzept. Wir machen 2 Teile. Ein Teil eher fröhlich, der das Schöne darstellen soll. Der andere melancholisch und traurig. So können wir die Widersprüche und Unterschiede aufzeigen. Es hat in keiner Jahreszeit nur schöne oder nur schlechte Zeiten.
Wir begannen noch einmal zu spielen. Unsere Ideen, die ja zu fröhlich waren, konnten wir jetzt wieder einsetzen. Wir spielten diese noch einmal. Unter anderem versuchten wir es auch mit zwei Gitarren. Dies funktionierte wunderbar.
Wir hatten nun sehr schnell eine Idee, die wir während dem Spielen der alten Melodien entwickelten. Wir hatten einen Aufbau: Zuerst spielt die erste Gitarre eine Melodie. Ich spiele einen Wirbel und mache gewisse Akzente. Die 2 Gitarre ist eher noch zurückhaltend. Danach brechen wir aus (ähnlich wie bei U2), in dem ich mit dem Crash spiele und die zweite Gitarre sehr hohe und lange Töne spielt.
Danach wollen wir es etwas in die Länge ziehen und uns freien Lauf lassen.
Die Aufnahme ist ziemlich gut geworden. Jedoch haben wir die ganze Probe aufgenommen. Als Lukas nur das Lied aufnehmen wollte, stürzte das Programm ab und alle Aufzeichnungne gingen verloren. So haben wir noch einmal einfach die wichtigsten Melodien aufgenommen. Danach mussten wir aufhören.
Probleme:
Wir haben jetzt zwar ein super Lied. Es gefällt allen sehr gut. Doch wir haben erst den "fröhlichen" Teil. Zudem soll der Schluss nicht wieder abfallen, wenn wir es in die Länge ziehen. Es muss spannend bleiben. Ich muss meinen Schlagzeuglehrer fragen, was ich dazu beitragen kann.
Zweitens müssen wir einen passenden melancholischen Teil machen. Uns fehlen bisher allerdings die Ideen. Was gibt es für Möglichkeiten? Müssen wir eine völlig neue Melodie machen?
Wenn der melancholische Teil am Anfang kommt, passt es zwar ins Lied, allerdings nicht in den Verlauf der 4 Jahreszeiten (man müsste dann den fröhlichen Teil eher am Anfang haben und am Schluss Richtung Winter abflachen).
Ziele:
Ich werde die Aufnahme meinem Schlagzeuglehrer zeigen und am Mittwoch beim Gespräch mit Herr Moling auch noch abspielen. Vielleicht können sie mir Tipps geben. Bis nächste Woche muss ich wissen, wie ich das Lied aufbauen will.
Sonntag, 30. August 2009
Bandprobe vom 24.8.09
Ziele:
Für heute nahmen wir uns vor, das Winterlied mit meinen neuen Ideen fürs Schlagzeug durchzuspielen. Weiter wollten wir danach an unserem Herbstlied weiterarbeiten.
Arbeit:
Wir begannen sehr produktiv. Das heisst, wir hatten sehr schnell noch weitere Ideen für unser Winterlied, was kleine Veränderungen in der Art des Spielens mit sich brachte. Ich werde am Anfang nur mit den Becken spielen und danach mit den Besen auf den Toms "wischen", um eine Art "Rassel-Sound" zu erhalten. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich dann auch noch mit dem Snare die Viertel spielen sollte oder nicht. Doch nach einigen Testversuchen hatten wir die Lösung gefunden. Ich werde auf den zweiten und vierten Schlag die Snare spielen. Es braucht etwas, das den Rythmus durchzieht, etwas stetiges. Dies braucht es in allen Songs, da die 4 Jahreszeiten auch immer wieder kommen. Es ist ein Kreis, in dem man sich stets dreht. Die Jahreszeiten sind etwas kontinuierlich wiederkehrendes.
Danach fuhren wir mit unserem Herbstsong weiter. Die Ideen, die wir bisher hatten, verwarf ich alle. Das Lied passte mir überhaupt nicht.
Der Herbst ist das Ende des Sommers. Für mich kommt dann immer traurige Stimmung auf. Deshalb will ich auch etwas melancholisches für diese Jahreszeit. Blätter fallen zu dieser Zeit von den Bäumen. Alles wird dürr und verblasst. Es wird kalt, die Winde werden immer stärker. Es hat schon fast eine bedrückende Stimmung vom Tod. Die Grippewellen beginnen zu dieser Zeit. Gerade in diesem Jahr, mit der Schweinegrippe, kann es ganz fatal werden. Deshalb will ich eine düstere Stimmung im Lied haben.
Wir sassen rund 1 1/2 Stunden im Bandraum und spielten, spielten und spielten. Wir versuchten Dinge aus, mit Effekten, mit speziellen Varianten Töne anzuspielen, aber nichts half. Wir waren schon fast am verzweifeln, als doch noch eine kleine Idee auftauchte. Ich hatte die Idee, dass wir eine Art Echo oder Loop einbauen könnten, damit die Töne übereinander gespielt werden könnten. Dann könnte man alle zwei bis drei Sekunden einen Ton anspielen und dann der nächste. Als wir aber dies ausprobieren wollten, war es bereits 21.55 Uhr. Wir spielten es ganz kurz durch und mussten dann aber aufhören. Denn um 10 Uhr dürfen wir, wegen den Nachbarn, nicht mehr spielen (Ruhestörung).
Ziele:
Auf die nächste Probe wollen wir uns noch weitere Ideen einfallen lassen. Tobias versucht meine Idee weiter umzusetzen. Auf jeden Fall müssen wir das nächste Mal festlegen, wie wir das Lied nun genau spielen wollen.
Probleme:
Probleme an sich gab es keine, ausser dass wir zwischendurch einander etwas "anzickten", weil wir genervt waren, dass wir keine Idee hatten.
Wir haben gemerkt, dass wir nicht einfach etwas spielen können. Es ist sehr schwierig ein passendes Lied für den Herbst und wahrscheinlich auch für den Frühling zu finden.
Für heute nahmen wir uns vor, das Winterlied mit meinen neuen Ideen fürs Schlagzeug durchzuspielen. Weiter wollten wir danach an unserem Herbstlied weiterarbeiten.
Arbeit:
Wir begannen sehr produktiv. Das heisst, wir hatten sehr schnell noch weitere Ideen für unser Winterlied, was kleine Veränderungen in der Art des Spielens mit sich brachte. Ich werde am Anfang nur mit den Becken spielen und danach mit den Besen auf den Toms "wischen", um eine Art "Rassel-Sound" zu erhalten. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich dann auch noch mit dem Snare die Viertel spielen sollte oder nicht. Doch nach einigen Testversuchen hatten wir die Lösung gefunden. Ich werde auf den zweiten und vierten Schlag die Snare spielen. Es braucht etwas, das den Rythmus durchzieht, etwas stetiges. Dies braucht es in allen Songs, da die 4 Jahreszeiten auch immer wieder kommen. Es ist ein Kreis, in dem man sich stets dreht. Die Jahreszeiten sind etwas kontinuierlich wiederkehrendes.
Danach fuhren wir mit unserem Herbstsong weiter. Die Ideen, die wir bisher hatten, verwarf ich alle. Das Lied passte mir überhaupt nicht.
Der Herbst ist das Ende des Sommers. Für mich kommt dann immer traurige Stimmung auf. Deshalb will ich auch etwas melancholisches für diese Jahreszeit. Blätter fallen zu dieser Zeit von den Bäumen. Alles wird dürr und verblasst. Es wird kalt, die Winde werden immer stärker. Es hat schon fast eine bedrückende Stimmung vom Tod. Die Grippewellen beginnen zu dieser Zeit. Gerade in diesem Jahr, mit der Schweinegrippe, kann es ganz fatal werden. Deshalb will ich eine düstere Stimmung im Lied haben.
Wir sassen rund 1 1/2 Stunden im Bandraum und spielten, spielten und spielten. Wir versuchten Dinge aus, mit Effekten, mit speziellen Varianten Töne anzuspielen, aber nichts half. Wir waren schon fast am verzweifeln, als doch noch eine kleine Idee auftauchte. Ich hatte die Idee, dass wir eine Art Echo oder Loop einbauen könnten, damit die Töne übereinander gespielt werden könnten. Dann könnte man alle zwei bis drei Sekunden einen Ton anspielen und dann der nächste. Als wir aber dies ausprobieren wollten, war es bereits 21.55 Uhr. Wir spielten es ganz kurz durch und mussten dann aber aufhören. Denn um 10 Uhr dürfen wir, wegen den Nachbarn, nicht mehr spielen (Ruhestörung).
Ziele:
Auf die nächste Probe wollen wir uns noch weitere Ideen einfallen lassen. Tobias versucht meine Idee weiter umzusetzen. Auf jeden Fall müssen wir das nächste Mal festlegen, wie wir das Lied nun genau spielen wollen.
Probleme:
Probleme an sich gab es keine, ausser dass wir zwischendurch einander etwas "anzickten", weil wir genervt waren, dass wir keine Idee hatten.
Wir haben gemerkt, dass wir nicht einfach etwas spielen können. Es ist sehr schwierig ein passendes Lied für den Herbst und wahrscheinlich auch für den Frühling zu finden.
Sonntag, 23. August 2009
Mittwoch 19.8.09
Heute hatte ich meine erste Schlagzeuglektion in diesem Jahr. Pit Gutmann konnte mir einige gute Inspirationen für das Winterlied geben. Ich werde unter anderem Besen einzusetzen versuchen.
Leider konnte ich heute nicht viel mehr machen. Ich hatte schon den ganzen Tag starke Bauchschmerzen und musste nach der Schlagzeugstunde nach Hause.
Etwas Wichtiges konnte mir allerdings Herr Moling per Mail noch mitteilen. Das Problem, dass alles zu oberflächlich war bis anhin, ist zwar etwas verbessert worden. Allerdings muss ich das Winteried noch viel genauer beschreiben.
Leider konnte ich heute nicht viel mehr machen. Ich hatte schon den ganzen Tag starke Bauchschmerzen und musste nach der Schlagzeugstunde nach Hause.
Etwas Wichtiges konnte mir allerdings Herr Moling per Mail noch mitteilen. Das Problem, dass alles zu oberflächlich war bis anhin, ist zwar etwas verbessert worden. Allerdings muss ich das Winteried noch viel genauer beschreiben.
Bandprobe vom 17.8.09
Ziel des heutigen Abends war es, eine Idee für das Frühlingslied zu erhalten. Das Winterlied wollten wir heute nicht weiter bearbeiten. Ich hatte bis jetzt noch keinen wirklich guten Schlagzeugbeat. Ich muss mir etwas einfallen lassen, das eher ruhig und abwechslungsreich ist. Ich will möglichst viele verschiedene Klänge ins Stück einbringen. Ich hoffe, dass Herr Gutmann mir am nächsten Mittwoch auch noch einige Ideen geben kann.
Doch zurück zum heutigen Abend. Wie gesagt: Wir wollten das Frühlingslied anpacken. Ich hatte mir im Vorhinein schon mal überlegt, was für mich Frühling ist, damit wir einen Ansatzpunkt hatten.
Der Frühling ist für mich der Beginn der warmen Zeit. Die Blumen beginnen zu spriessen. Die Tiere erwachen aus ihrem Winterschlaf. Wie sagt man so schön: "Alles wird grün". Die Welt wird wieder lebendig, nachdem sie im Winter zum Teil fast lahmgelegt wurde.
Wir begannen zu jamen. Wir nahmen uns vor einen "Basisgroove" zu haben, zu dem wir immer wieder zurückkehrten. Dazwischen konnte immer einer oder zwei improvisieren. Wir begannen eher verhalten und wurden immer verspielter. Genauso (verspielt und lebendig) stelle ich mir auch den Frühling vor.
Irgendwie kamen wir aber doch nicht auf einen grünen Zweig. Es tönte zwar ansprechend, aber keineswegs genug überzeugend. Ich war nicht zufrieden, mit dem was wir erreicht hatten. Von früheren Bandproben wusste ich, dass Tobias (Gittarist) auch sehr gut "zupfen" kann. Ich bat ihn etwas zu spielen. Zupfen wirkt für mich sehr lebendig und interessant. Ich erhoffte mir, dass wir vielleicht so zu einer guten Idee gelangen könnten.
Und siehe da: Plötzlich hatten wir einen Ansatz. Jedoch nicht für den Frühling, sondern für den Herbst. Die Melodie, die wir auf einmal spielten, passte für uns alle genau in den Herbst. Wir wussten bis anhin nicht wieso, da wir uns noch nicht mit dem Herbst auseinandergsetzt hatten. Jedoch war es für uns klar, dass diese Melodie für uns mehr mit Herbst, als mit Frühling zu tun hat.
Nächsten Montag müssen wir diese Melodie eindeutig weiter verarbeiten. Ich will nicht einfach die erst beste Melodie nehmen. Wir werden weiter an ihr herumpröbeln, bis wir, aber vor allem ich, damit zufrieden sind.
Schlussendlich bin ich mit dem Abend zufrieden. Wir haben zwar nicht erreicht, was wir uns vornahmen, dafür etwas anderes. Es zeigt sich gerade an diesem Beispiel gut, dass man in der Musik nicht alles strikte planen kann.
ps: es ist nicht möglich Lieder auf den Blog zu laden...
Doch zurück zum heutigen Abend. Wie gesagt: Wir wollten das Frühlingslied anpacken. Ich hatte mir im Vorhinein schon mal überlegt, was für mich Frühling ist, damit wir einen Ansatzpunkt hatten.
Der Frühling ist für mich der Beginn der warmen Zeit. Die Blumen beginnen zu spriessen. Die Tiere erwachen aus ihrem Winterschlaf. Wie sagt man so schön: "Alles wird grün". Die Welt wird wieder lebendig, nachdem sie im Winter zum Teil fast lahmgelegt wurde.
Wir begannen zu jamen. Wir nahmen uns vor einen "Basisgroove" zu haben, zu dem wir immer wieder zurückkehrten. Dazwischen konnte immer einer oder zwei improvisieren. Wir begannen eher verhalten und wurden immer verspielter. Genauso (verspielt und lebendig) stelle ich mir auch den Frühling vor.
Irgendwie kamen wir aber doch nicht auf einen grünen Zweig. Es tönte zwar ansprechend, aber keineswegs genug überzeugend. Ich war nicht zufrieden, mit dem was wir erreicht hatten. Von früheren Bandproben wusste ich, dass Tobias (Gittarist) auch sehr gut "zupfen" kann. Ich bat ihn etwas zu spielen. Zupfen wirkt für mich sehr lebendig und interessant. Ich erhoffte mir, dass wir vielleicht so zu einer guten Idee gelangen könnten.
Und siehe da: Plötzlich hatten wir einen Ansatz. Jedoch nicht für den Frühling, sondern für den Herbst. Die Melodie, die wir auf einmal spielten, passte für uns alle genau in den Herbst. Wir wussten bis anhin nicht wieso, da wir uns noch nicht mit dem Herbst auseinandergsetzt hatten. Jedoch war es für uns klar, dass diese Melodie für uns mehr mit Herbst, als mit Frühling zu tun hat.
Nächsten Montag müssen wir diese Melodie eindeutig weiter verarbeiten. Ich will nicht einfach die erst beste Melodie nehmen. Wir werden weiter an ihr herumpröbeln, bis wir, aber vor allem ich, damit zufrieden sind.
Schlussendlich bin ich mit dem Abend zufrieden. Wir haben zwar nicht erreicht, was wir uns vornahmen, dafür etwas anderes. Es zeigt sich gerade an diesem Beispiel gut, dass man in der Musik nicht alles strikte planen kann.
ps: es ist nicht möglich Lieder auf den Blog zu laden...
Mittwoch, 12. August 2009
Mittwoch 12.8.09
Am Morgen habe ich mich mit Herrn Stauffacher getroffen, um eine Lösung zu finden, damit ich für die Zeit bis zur Maturarbeitspräsentation gratis Schlagzeugunterricht beziehen darf. Denn für Schüler, die das Grundlagenfach BIG besucht haben, besteht keine Möglichkeit mehr. WIr haben es nun so geregelt, dass mein Schlagzeuglehrer als Drittbetreuer gewertet wird und ich so also bis zur Maturaarbeitspräsentation Schlagzeugunterricht beziehen kann.
Am Nachmittag habe ich mich zuerst einmal mit Herrn Moling getroffen. Wir hatten ein sehr gutes Gespräch.
Unsere Aufgabe bis zu den Sommerferien war es, eine Analyse von Vivaldis 4 Jahreszeiten zu machen und diese in unsere Arbeit einfliessen zu lassen. Herr Moling hat mir klar gemacht, dass es für eine Maturarbeit auch eine "akademische Arbeit" braucht. Diese ist mit Musikmachen alleine nicht abgedeckt. Deshalb ist eine tiefe Recherche sehr wichtig.
Da ich aber überhaupt keine musiktheoretische Fähigkeiten mitbringe, kann ich die Musik von Vivaldi unmöglich auf Harmonien u.a. untersuchen. Wir mussten also eine andere Recherchearbeit finden.
Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich zu jeder Jahreszeit Gedichte interpretiere und meine Erkenntnisse in meinen Texten einbringe (z.B. Zitierung von Shakespear oder Anspielungen usw.). Er hat mir bereits auch 3 Gedichte angeben können (Shakespeare's 18. Sonnet Link:
http://www.william-shakespeare.info/william-shakespeare-sonnet-18.htm
und Robert Frost's Stopping by woods on a snowy evening und an old man's winter night).
Ich werde nun auch nach weiteren Gedichten im Internet suchen und Frau Jud fragen, ob sie noch schöne und interessante Gedichte zu den verschiedenen Jahreszeiten hat.
Desweiteren habe ich zur Zeit ja noch keine Erstbetreuung. Deshalb habe ich dem Nachfolger von Herrn Stampfli eine Mail geschrieben, damit ich so schnell wie möglich mit ihm sprechen kann. Es wäre die perfekte Lösung, wenn er die Betreuung übernehmen könnte.
Bis nächste Woche will ich nun mit der Recherche beginnen. Die Texte müssen so schnell wie möglich her. Auch sollte ich bis zum Wochenende die Aufnahmen auf den Blog laden können. Bisher hat es noch nicht geklappt.
Am Nachmittag habe ich mich zuerst einmal mit Herrn Moling getroffen. Wir hatten ein sehr gutes Gespräch.
Unsere Aufgabe bis zu den Sommerferien war es, eine Analyse von Vivaldis 4 Jahreszeiten zu machen und diese in unsere Arbeit einfliessen zu lassen. Herr Moling hat mir klar gemacht, dass es für eine Maturarbeit auch eine "akademische Arbeit" braucht. Diese ist mit Musikmachen alleine nicht abgedeckt. Deshalb ist eine tiefe Recherche sehr wichtig.
Da ich aber überhaupt keine musiktheoretische Fähigkeiten mitbringe, kann ich die Musik von Vivaldi unmöglich auf Harmonien u.a. untersuchen. Wir mussten also eine andere Recherchearbeit finden.
Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich zu jeder Jahreszeit Gedichte interpretiere und meine Erkenntnisse in meinen Texten einbringe (z.B. Zitierung von Shakespear oder Anspielungen usw.). Er hat mir bereits auch 3 Gedichte angeben können (Shakespeare's 18. Sonnet Link:
http://www.william-shakespeare.info/william-shakespeare-sonnet-18.htm
und Robert Frost's Stopping by woods on a snowy evening und an old man's winter night).
Ich werde nun auch nach weiteren Gedichten im Internet suchen und Frau Jud fragen, ob sie noch schöne und interessante Gedichte zu den verschiedenen Jahreszeiten hat.
Desweiteren habe ich zur Zeit ja noch keine Erstbetreuung. Deshalb habe ich dem Nachfolger von Herrn Stampfli eine Mail geschrieben, damit ich so schnell wie möglich mit ihm sprechen kann. Es wäre die perfekte Lösung, wenn er die Betreuung übernehmen könnte.
Bis nächste Woche will ich nun mit der Recherche beginnen. Die Texte müssen so schnell wie möglich her. Auch sollte ich bis zum Wochenende die Aufnahmen auf den Blog laden können. Bisher hat es noch nicht geklappt.
Winterlied
Das Winterlied besteht, wie schon gesagt, aus 3 Teilen (Latin-, Zwischenteil und "Strophe").
Latinamerikanischer Musikstil steht normalerweise für Sommer, Freude, Freiheit und so weiter. Wenn man es so betrachtet, würde für unser Winterlied also "latinamerikanische Musik" überhaupt nicht passen. Doch genau das ist meine Idee.
Das Lied soll ruhig gespielt werden. Es soll viel Bass beinhalten. Der Winter soll als eher dunkle, "langweilige" Jahreszeit dargestellt werden (Zwischenteil mit langen Akkorden). Der latinische Teil wird ruhig gespielt und eher langsam für süd- bzw. mittelamerikanische Verhältnisse. Durch das sollen stärkere Gefühle aufkommen. Dazu kommt der winterliche Text. Es soll zu Gedanken anregen. Warum latinamerikanische Musik im Winter?
Wir spielen mit sommerlichen Melodien ein winterliches Lied. Der Unterschied zwischen den beiden Jahreszeiten (sind entgegengesetzte Jahreszeiten) wird klar ersichtlich, durch die unterschiedlichen Spielarten. Doch das spezielle daran ist, dass sie auch miteinander verwandt sind in unserer Musik. Das Winterlied ist sehr ruhig und melancholisch gespielt.
Man hat also einen völligen Kontrast zwischen unseren Eindrücken des Winters und der Musik an sich. Die Musik ist jedoch sehr einfühlsam und ruhig, was genau meine Eindrücke des Winters wiederspiegelt. Durch den Text soll die Atmosphäre noch gestärkt werden. Die Leute sind im Winter zuhause und vermummen sich. Es herrscht nicht nur temperaturmässig, sondern auch gesellschaftlich, eine Kälte. Man bleibt lieber zuhause und durch das Vermummen durch Halstücher und Mützen wird eine Immunität geschaffen.
Während des Zwischenteils soll die Musik immer mehr ausschweifen. Schlagzeug und Bass können immer freier spielen. Dann auch wieder ins Grundschema zurückfallen. So soll Spannung erzeugt werden. Mit dem Ende des Liedes kommt es auch zum Ende des Winters. Der Frühling steht vor der Tür und alles beginnt zu blühen. So auch unsere Musik. Sehr schön wäre auch ein Gitarrensolo.
Das Ende soll ein "unfertiger" Akkord sein. Er soll den Beginn des Frühlings wiederspiegeln. Dieser Akkord wird der erste Ton des Frühlingsliedes sein.
Latinamerikanischer Musikstil steht normalerweise für Sommer, Freude, Freiheit und so weiter. Wenn man es so betrachtet, würde für unser Winterlied also "latinamerikanische Musik" überhaupt nicht passen. Doch genau das ist meine Idee.
Das Lied soll ruhig gespielt werden. Es soll viel Bass beinhalten. Der Winter soll als eher dunkle, "langweilige" Jahreszeit dargestellt werden (Zwischenteil mit langen Akkorden). Der latinische Teil wird ruhig gespielt und eher langsam für süd- bzw. mittelamerikanische Verhältnisse. Durch das sollen stärkere Gefühle aufkommen. Dazu kommt der winterliche Text. Es soll zu Gedanken anregen. Warum latinamerikanische Musik im Winter?
Wir spielen mit sommerlichen Melodien ein winterliches Lied. Der Unterschied zwischen den beiden Jahreszeiten (sind entgegengesetzte Jahreszeiten) wird klar ersichtlich, durch die unterschiedlichen Spielarten. Doch das spezielle daran ist, dass sie auch miteinander verwandt sind in unserer Musik. Das Winterlied ist sehr ruhig und melancholisch gespielt.
Man hat also einen völligen Kontrast zwischen unseren Eindrücken des Winters und der Musik an sich. Die Musik ist jedoch sehr einfühlsam und ruhig, was genau meine Eindrücke des Winters wiederspiegelt. Durch den Text soll die Atmosphäre noch gestärkt werden. Die Leute sind im Winter zuhause und vermummen sich. Es herrscht nicht nur temperaturmässig, sondern auch gesellschaftlich, eine Kälte. Man bleibt lieber zuhause und durch das Vermummen durch Halstücher und Mützen wird eine Immunität geschaffen.
Während des Zwischenteils soll die Musik immer mehr ausschweifen. Schlagzeug und Bass können immer freier spielen. Dann auch wieder ins Grundschema zurückfallen. So soll Spannung erzeugt werden. Mit dem Ende des Liedes kommt es auch zum Ende des Winters. Der Frühling steht vor der Tür und alles beginnt zu blühen. So auch unsere Musik. Sehr schön wäre auch ein Gitarrensolo.
Das Ende soll ein "unfertiger" Akkord sein. Er soll den Beginn des Frühlings wiederspiegeln. Dieser Akkord wird der erste Ton des Frühlingsliedes sein.
Bandprobe vom 10.8.09
Während den Ferien war Lukas nicht zu Hause, wodurch er nicht an den Proben teilnehmen konnte. Tobias und ich konnten uns in dieser Zeit zu fünf Proben treffen. In diesen haben wir das Winterlied begonnen zu komponieren.
Heute, Montag, haben wir nun zu dritt am Stück weitergearbeitet. Lukas musste zuerst eine Bassline finden, die zum Stück passt. Wir hatten bis anhin einen "Latinteil". Dazu kam eine Strophe. Für uns reichte dies noch nicht für ein vollständiges Lied, weshalb wir auch noch einen dritten Teil suchen wollten. Wir spielten die bisher vorhandenen zwei Teile und versuchten neue Dinge zu entdecken.
Nach einigen Versuchen hatte Lukas die Idee gefunden. Die Gitarre spielt als Zwischenteil nur lange Akkorde. Bass und Schlagzeug können sich dabei frei "ausleben".
Während der Probe haben wir die Gitarrenteile aufgenommen. Wir haben drei Teile: Latinteil, Strophe, Zwischenteil. Wir müssen uns nun weiter überlegen, wie der Aufbau des Stückes genau sein soll. Mit welchem Teil wir beginnen und es weiterführen wollen.
Heute, Montag, haben wir nun zu dritt am Stück weitergearbeitet. Lukas musste zuerst eine Bassline finden, die zum Stück passt. Wir hatten bis anhin einen "Latinteil". Dazu kam eine Strophe. Für uns reichte dies noch nicht für ein vollständiges Lied, weshalb wir auch noch einen dritten Teil suchen wollten. Wir spielten die bisher vorhandenen zwei Teile und versuchten neue Dinge zu entdecken.
Nach einigen Versuchen hatte Lukas die Idee gefunden. Die Gitarre spielt als Zwischenteil nur lange Akkorde. Bass und Schlagzeug können sich dabei frei "ausleben".
Während der Probe haben wir die Gitarrenteile aufgenommen. Wir haben drei Teile: Latinteil, Strophe, Zwischenteil. Wir müssen uns nun weiter überlegen, wie der Aufbau des Stückes genau sein soll. Mit welchem Teil wir beginnen und es weiterführen wollen.
Ausgangslage
Bisher muss ich ganz selbstkritisch sagen, dass die Arbeit nicht viel hingegeben hat. Um in drei Monaten eine gute Note zu erhalten, muss ich nun viel mehr leisten.
Bis vor den Sommerferien bestand unser Team aus Tim Juchli, Tobias Stich, Lukas Frischknecht und mir. Tim Juchli ist nun aber, aufgrund schulischer Schwierigkeiten, ausgestiegen.
Das heisst, dass ich die Arbeit nun alleine weiterführen muss.
Bis zu den Sommerferien haben wir erst einen Song (Sommersong) produziert. Der Text dazu muss allerdings noch abgeändert werden.
Während den Sommerferien haben wir den Wintersong komponiert. Bei diesem fehlt der Text allerdings ebenfalls.
Wir müssen nun also bis Anfang November zwei weitere Songs komponieren. Bei den bisher komponierten, muss noch ein Text her.
Bis vor den Sommerferien bestand unser Team aus Tim Juchli, Tobias Stich, Lukas Frischknecht und mir. Tim Juchli ist nun aber, aufgrund schulischer Schwierigkeiten, ausgestiegen.
Das heisst, dass ich die Arbeit nun alleine weiterführen muss.
Bis zu den Sommerferien haben wir erst einen Song (Sommersong) produziert. Der Text dazu muss allerdings noch abgeändert werden.
Während den Sommerferien haben wir den Wintersong komponiert. Bei diesem fehlt der Text allerdings ebenfalls.
Wir müssen nun also bis Anfang November zwei weitere Songs komponieren. Bei den bisher komponierten, muss noch ein Text her.
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