Mittwoch, 21. Oktober 2009

Montag 14.9.09

Am Morgen habe ich mich mit Herr Frankl getroffen. Da er nur immer am Montag und Donnerstag an der Schule ist, mussten wir Termine ausserhalb der zur Verfügung gestellten Zeit finden, damit wir uns treffen konnten.

Heute überarbeiteten wir den Vertrag neu. Zuerst natürlich einmal die grundlegenden Punkte, natürlich einmal den Erstbetreuer. Dann änderten wir die Vorgabe ab, dass ich nicht mehr die Vier Jahreszeiten von Vivaldi analysieren, sondern zu jeder Jahreszeit ein Gedicht interpretieren muss. Zudem sollte ich die Texte zu den Liedern selbst verfassen.

Dann kam mir Herr Frankl auch noch etwas entgegen. Da ich wegen den ganzen Umstellungen ziemlich in Zeitnot geraten bin, ist es nun auch möglich nur zwei Songs vollständig und von den anderen zweien nur eine Art Demoversion, in der die wichtigsten Teile aufgezeigt werden, aufzunehmen.

Zudem habe ich mit Herr Frankl abgemacht, dass ich ihm das Abstract schicken kann, damit er noch Korrekturen vornehmen und Vorschläge einbringen kann, damit der Text auch wirklich alles Wichtige enthält, sprachlich korrekt und spannend zu lesen ist.

Am Abend hatten wir noch unsere Bandprobe. Ich stellte den anderen beiden die zwei Möglichkeiten für das Herbstlied vor, die mir Herr Moling vorgeschlagen hatte. Entweder können wir einen ganz neuen ersten Teil zu unserem Herbstlied machen oder wir spielen mit viel weniger Engagement zu Beginn des Liedes.

Wir haben uns für die zweite Möglichkeit entschieden. Es ist eine interessante Möglichkeit. Wir können aus einem sehr guten Teil ein ganzes Lied machen. Wir haben dies bislang noch nie gemacht. So bringen wir auch Abwechslung in die vier verschiedenen Lieder. Sie sollen ja nicht gleich sein. Wir wollen möglichst viel verschiedene Dinge ausprobieren und in die Songs einfliessen lassen.
Während dem ruhigen Teil wollen wir zwei- oder dreimal einen Ausbruch machen: Eine kurze Sequenz, in der wir alle laut und voller Energie spielen. Dies soll die Windstürme symbolisieren, die im Herbst aufkommen.

Als wir uns geeinigt hatten, versuchten wir verschiedene Möglichkeiten aus. Wir haben zuerst einmal noch den Teil gespielt, den wir bereits hatten. Danach versuchten wir es mit weniger Anschlägen der Gitarre, mit leiserem Spiel, nur mit Gitarre, nur mit Bass und so weiter.
Doch bis zum Ende des Abends haben wir noch nichts Festes, Überzeugendes zu Stande gebracht. Wir haben zwar eine Idee, was wir in den Ausbrüchen spielen wollen, doch was wir sonst spielen wissen wir noch nicht.

Ziele:

Für die nächste Woche haben wir abgemacht, dass sich jeder noch seine Gedanken macht, wie wir den Anfang am Besten gestalten. Wir wollen das Lied noch vor den Herbstferien fertig erstellt haben.

Sonntag 13.9.09

Ziele:

Heute hatte ich mir zwei sehr wichtige Dinge vorgenommen. Ich musste endlich mal die Bestätigung von Herr Mele (Studioinhaber und früherer Musiklehrer von mir) haben, dass wir bei ihm im Studio definitiv aufnehmen können. Er sagte mir bereits vor zwei Wochen provisorisch zu. Dazumals sagte er mir, dass er es noch abklären müsse, ob er nicht noch irgendwelche andere Termine hätte. Bis heute hat er allerdings nichts mehr von sich hören lassen. Deshalb versuchte ich ihn zu erreichen.

Als zweites musste ich mein Abstract schreiben, das ich bis Mittwoch abgeben muss. Es muss eine kleine Beschreibung meiner Arbeit sein. Wo hatte ich Probleme? Wie habe ich diese gelöst? Was fand ich sehr interessant? Was für Erfahrungen habe ich gesammelt? Dies musste ich auf maximal einer A4 Seite zusammenfassen.

Probleme:

Das Schreiben des Abstracts bereitete mir höchstens am Anfang kleine Probleme. Ich wusste nicht genau, was ich alles im Abstract festhalten sollte und was überhaupt interessant für den Leser sein könnte. Ein Beispiel dafür ist der Ausstieg von Tim Juchli aus dem Projekt. Ist es für die Leser wichtig, was er danach machte oder soll ich es überhaupt im Abstract antönen, dass ich mit Tim Juchli zusammengearbeitet habe?

Das zweite Problem war, dass ich Herr Mele nicht erreicht habe. Er ist einfach nicht erreichbar gewesen. Ich muss nächste Woche weiter dranbleiben, damit ich dies endlich mal geklärt habe. Alles was ich abgeklärt oder abgeschlossen habe, muss ich nicht mehr machen und erleichtert mir die weitere Arbeit.