Ziele:
Für heute nahmen wir uns vor, das Winterlied mit meinen neuen Ideen fürs Schlagzeug durchzuspielen. Weiter wollten wir danach an unserem Herbstlied weiterarbeiten.
Arbeit:
Wir begannen sehr produktiv. Das heisst, wir hatten sehr schnell noch weitere Ideen für unser Winterlied, was kleine Veränderungen in der Art des Spielens mit sich brachte. Ich werde am Anfang nur mit den Becken spielen und danach mit den Besen auf den Toms "wischen", um eine Art "Rassel-Sound" zu erhalten. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich dann auch noch mit dem Snare die Viertel spielen sollte oder nicht. Doch nach einigen Testversuchen hatten wir die Lösung gefunden. Ich werde auf den zweiten und vierten Schlag die Snare spielen. Es braucht etwas, das den Rythmus durchzieht, etwas stetiges. Dies braucht es in allen Songs, da die 4 Jahreszeiten auch immer wieder kommen. Es ist ein Kreis, in dem man sich stets dreht. Die Jahreszeiten sind etwas kontinuierlich wiederkehrendes.
Danach fuhren wir mit unserem Herbstsong weiter. Die Ideen, die wir bisher hatten, verwarf ich alle. Das Lied passte mir überhaupt nicht.
Der Herbst ist das Ende des Sommers. Für mich kommt dann immer traurige Stimmung auf. Deshalb will ich auch etwas melancholisches für diese Jahreszeit. Blätter fallen zu dieser Zeit von den Bäumen. Alles wird dürr und verblasst. Es wird kalt, die Winde werden immer stärker. Es hat schon fast eine bedrückende Stimmung vom Tod. Die Grippewellen beginnen zu dieser Zeit. Gerade in diesem Jahr, mit der Schweinegrippe, kann es ganz fatal werden. Deshalb will ich eine düstere Stimmung im Lied haben.
Wir sassen rund 1 1/2 Stunden im Bandraum und spielten, spielten und spielten. Wir versuchten Dinge aus, mit Effekten, mit speziellen Varianten Töne anzuspielen, aber nichts half. Wir waren schon fast am verzweifeln, als doch noch eine kleine Idee auftauchte. Ich hatte die Idee, dass wir eine Art Echo oder Loop einbauen könnten, damit die Töne übereinander gespielt werden könnten. Dann könnte man alle zwei bis drei Sekunden einen Ton anspielen und dann der nächste. Als wir aber dies ausprobieren wollten, war es bereits 21.55 Uhr. Wir spielten es ganz kurz durch und mussten dann aber aufhören. Denn um 10 Uhr dürfen wir, wegen den Nachbarn, nicht mehr spielen (Ruhestörung).
Ziele:
Auf die nächste Probe wollen wir uns noch weitere Ideen einfallen lassen. Tobias versucht meine Idee weiter umzusetzen. Auf jeden Fall müssen wir das nächste Mal festlegen, wie wir das Lied nun genau spielen wollen.
Probleme:
Probleme an sich gab es keine, ausser dass wir zwischendurch einander etwas "anzickten", weil wir genervt waren, dass wir keine Idee hatten.
Wir haben gemerkt, dass wir nicht einfach etwas spielen können. Es ist sehr schwierig ein passendes Lied für den Herbst und wahrscheinlich auch für den Frühling zu finden.
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