Sonntag, 23. August 2009

Bandprobe vom 17.8.09

Ziel des heutigen Abends war es, eine Idee für das Frühlingslied zu erhalten. Das Winterlied wollten wir heute nicht weiter bearbeiten. Ich hatte bis jetzt noch keinen wirklich guten Schlagzeugbeat. Ich muss mir etwas einfallen lassen, das eher ruhig und abwechslungsreich ist. Ich will möglichst viele verschiedene Klänge ins Stück einbringen. Ich hoffe, dass Herr Gutmann mir am nächsten Mittwoch auch noch einige Ideen geben kann.
Doch zurück zum heutigen Abend. Wie gesagt: Wir wollten das Frühlingslied anpacken. Ich hatte mir im Vorhinein schon mal überlegt, was für mich Frühling ist, damit wir einen Ansatzpunkt hatten.

Der Frühling ist für mich der Beginn der warmen Zeit. Die Blumen beginnen zu spriessen. Die Tiere erwachen aus ihrem Winterschlaf. Wie sagt man so schön: "Alles wird grün". Die Welt wird wieder lebendig, nachdem sie im Winter zum Teil fast lahmgelegt wurde.

Wir begannen zu jamen. Wir nahmen uns vor einen "Basisgroove" zu haben, zu dem wir immer wieder zurückkehrten. Dazwischen konnte immer einer oder zwei improvisieren. Wir begannen eher verhalten und wurden immer verspielter. Genauso (verspielt und lebendig) stelle ich mir auch den Frühling vor.

Irgendwie kamen wir aber doch nicht auf einen grünen Zweig. Es tönte zwar ansprechend, aber keineswegs genug überzeugend. Ich war nicht zufrieden, mit dem was wir erreicht hatten. Von früheren Bandproben wusste ich, dass Tobias (Gittarist) auch sehr gut "zupfen" kann. Ich bat ihn etwas zu spielen. Zupfen wirkt für mich sehr lebendig und interessant. Ich erhoffte mir, dass wir vielleicht so zu einer guten Idee gelangen könnten.

Und siehe da: Plötzlich hatten wir einen Ansatz. Jedoch nicht für den Frühling, sondern für den Herbst. Die Melodie, die wir auf einmal spielten, passte für uns alle genau in den Herbst. Wir wussten bis anhin nicht wieso, da wir uns noch nicht mit dem Herbst auseinandergsetzt hatten. Jedoch war es für uns klar, dass diese Melodie für uns mehr mit Herbst, als mit Frühling zu tun hat.

Nächsten Montag müssen wir diese Melodie eindeutig weiter verarbeiten. Ich will nicht einfach die erst beste Melodie nehmen. Wir werden weiter an ihr herumpröbeln, bis wir, aber vor allem ich, damit zufrieden sind.

Schlussendlich bin ich mit dem Abend zufrieden. Wir haben zwar nicht erreicht, was wir uns vornahmen, dafür etwas anderes. Es zeigt sich gerade an diesem Beispiel gut, dass man in der Musik nicht alles strikte planen kann.

ps: es ist nicht möglich Lieder auf den Blog zu laden...

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