Ziele:
Nachdem wir letzte Woche keine Bandprobe machen konnten, weil an keinem Abend alle drei anwesend sein konnten, sind wir noch mehr in Verzug geraten. Wir wollen heute das Herbstlied mehr oder weniger fertigstellen. In der letzten Wochen hatten wir noch einige Ideen entworfen. Ich habe mit meinem Schlagzeuglehrer eher melancholische Beats angeschaut. Tobias und Lukas hatten für die Gitarre und den Bass einige Ideen.
Ich überlegte mir noch, zwei Gitarren und dafür keinen Bass einzusetzen. Die eine Gitarre müsste eine spezielle Melodie spielen, während die andere mit eher hohen Tönen improvisiert.
Arbeit:
Zu Beginn spielten wir nur einmal einige alte Songs von früher her, um uns etwas einzuspielen. Danach spielten wir das Herbstlied, bzw. das, was wir bisher hatten. Was wir eigentlich wollten, ein melancholisches, eher trauriges Lied, war es allerdings überhaupt nicht. Und so konnten wir noch einmal von vorne beginnen.
Ich machte den anderen beiden noch einmal klar, dass ich mir ein düsteres Lied vorstelle. Während dem Gespräch wurde uns aber auch immer mehr klar, dass der Herbst mit seinen vielen Farben, mit dem abwechslungsreichen Wetter und den noch spätsommerlichen Abenden auch eine sehr schöne Jahreszeit ist. Es ist nicht nur eine Jahreszeit, die man mit dem Tod, dem Ende des Sommers und Trauer verbinden muss.
So entwickelten wir ein völlig neues Konzept. Wir machen 2 Teile. Ein Teil eher fröhlich, der das Schöne darstellen soll. Der andere melancholisch und traurig. So können wir die Widersprüche und Unterschiede aufzeigen. Es hat in keiner Jahreszeit nur schöne oder nur schlechte Zeiten.
Wir begannen noch einmal zu spielen. Unsere Ideen, die ja zu fröhlich waren, konnten wir jetzt wieder einsetzen. Wir spielten diese noch einmal. Unter anderem versuchten wir es auch mit zwei Gitarren. Dies funktionierte wunderbar.
Wir hatten nun sehr schnell eine Idee, die wir während dem Spielen der alten Melodien entwickelten. Wir hatten einen Aufbau: Zuerst spielt die erste Gitarre eine Melodie. Ich spiele einen Wirbel und mache gewisse Akzente. Die 2 Gitarre ist eher noch zurückhaltend. Danach brechen wir aus (ähnlich wie bei U2), in dem ich mit dem Crash spiele und die zweite Gitarre sehr hohe und lange Töne spielt.
Danach wollen wir es etwas in die Länge ziehen und uns freien Lauf lassen.
Die Aufnahme ist ziemlich gut geworden. Jedoch haben wir die ganze Probe aufgenommen. Als Lukas nur das Lied aufnehmen wollte, stürzte das Programm ab und alle Aufzeichnungne gingen verloren. So haben wir noch einmal einfach die wichtigsten Melodien aufgenommen. Danach mussten wir aufhören.
Probleme:
Wir haben jetzt zwar ein super Lied. Es gefällt allen sehr gut. Doch wir haben erst den "fröhlichen" Teil. Zudem soll der Schluss nicht wieder abfallen, wenn wir es in die Länge ziehen. Es muss spannend bleiben. Ich muss meinen Schlagzeuglehrer fragen, was ich dazu beitragen kann.
Zweitens müssen wir einen passenden melancholischen Teil machen. Uns fehlen bisher allerdings die Ideen. Was gibt es für Möglichkeiten? Müssen wir eine völlig neue Melodie machen?
Wenn der melancholische Teil am Anfang kommt, passt es zwar ins Lied, allerdings nicht in den Verlauf der 4 Jahreszeiten (man müsste dann den fröhlichen Teil eher am Anfang haben und am Schluss Richtung Winter abflachen).
Ziele:
Ich werde die Aufnahme meinem Schlagzeuglehrer zeigen und am Mittwoch beim Gespräch mit Herr Moling auch noch abspielen. Vielleicht können sie mir Tipps geben. Bis nächste Woche muss ich wissen, wie ich das Lied aufbauen will.
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